Esther Richter, die Geschäftsführerin von Sponeta in Schlotheim, bleibt Vorstandsvorsitzende des Firmen-Ausbildungsverbunds Nord-West-Thüringen (FAV). Das ist ein Ergebnis der heutigen Wahl zur ordentlichen Mitgliederversammlung.
Porträt
Schlotheim. Esther Richter, die Geschäftsführerin von Sponeta in Schlotheim, bleibt Vorstandsvorsitzende des Firmen-Ausbildungsverbunds Nord-West-Thüringen (FAV). Das ist ein Ergebnis der heutigen Wahl zur ordentlichen Mitgliederversammlung. FAV-Geschäftsführerin Anita Otto stimmte ihre 291 Mitgliedsunternehmen auf völlig neue Zeiten ein. Drei Viertel im Übrigen haben weniger als 50 Beschäftigte, was typisch für die Region ist. "Angebot und Nachfrage bestimmten künftig den Ausbildungsmarkt", sagte sie. Um Lehrlinge müssten die Firmen so kämpfen "wie sie es bisher bei den Kunden gewöhnt sind". Bereits im vorigen Jahr sei dieser Trend im FAV zu erkennen gewesen: "Von den 334 gemeldeten Lehrstellen seien 22 unbesetzt geblieben." In diesem Jahr habe der FAV bereits 300 Plätze an Land gezogen. Noch stärker als bisher sollten die Firmen das Netzwerk des Verbunds nutzen, um geeignete Bewerber zu vermitteln. Besonders erwähnt und gewürdigt wurde Erhard Stiefel, der Geschäftsführer der Traco-Travertinwerke aus Bad Langensalza. Das FAV-Mitgliedsunternehmen bildete mit Stefan Helmer den bundesweit besten Naturwerkstein-Mechaniker aus.