Im Hof des Kirms-Krackow-Hauses in Weimar feiert am Freitag das Stück "Faust auf den Busch geklopft" von Jürgen Lorenzen Premiere. Foto: Candy Welz
Mit großen Schritten geht "Faust auf den Busch geklopft" auf seine Weltpremiere zu. Dem idyllischen Kirms-Krackow-Haus steht so ab Freitag ein teuflischer Sommer bevor.
Weimar. Mit der öffentlichen Generalprobe am Freitag lüftet sich für das Publikum das Geheimnis, wie Jürgen Lorenzen die Geschichte des Faust auf seine Weise erzählt. Der Neu-Weimarer, der als Rezitator und Stepptänzer in Erscheinung tritt, hat dabei im Hof des Kirms-Krackow-Hauses für Musik und (Moritaten-) Gesang Peter Frank an seiner Seite (TA 10. 7.).
Vierzehn Mal die Generalprobe morgen 20.30 Uhr sowie die Vorpremiere am Samstag um 18 Uhr inbegriffen zeigen die beiden die musikalisch-szenische Parodie, die den Untertitel "Göthes Meisterwerk aus der Sicht des Teufels" trägt. Womit der Kern der Sache bereits verraten ist: "Faust auf den Busch geklopft" erlaubt es dem Mephistoteles endlich, die Tragödie um den Gelehrten aus Sicht des Augenzeugen und zugleich des Chefanklägers zu erzählen. Die Welturaufführung können Neugierige am Samstag um 21 Uhr erleben. Die letzte Vorstellung findet am 29. August statt.