Internetnutzer in Eßleben brauchen viel Geduld, in Großbrembach auch. Anderswo in der VG Buttstädt sieht es da besser, zum Teil aber trotzdem noch recht unterschiedlich aus. Zur Anbindung der Gemeinden an vorhandene Breitbrandnetze läuft gerade eine Studie.
Porträt
Buttstädt. In der Gemeinderatssitzung in Eßleben war das fehlende schnelle Internet im Ort schon mehrmals Thema. "Gerade auch für unsere Gewerbetreibenden und die jüngeren Leute, die regelmäßig das Internet nutzen, ist das eine schwierige Situation. Wir kommen uns ein bisschen vor wie hinterm Berg", so Bürgermeisterin Marina Brandt zur gegenwärtigen Situation. An der sich etwas ändern soll. Über die Verwaltung wurde eine Machbarkeitsstudie für den VG-Bereich in Auftrag gegeben, informierte Bauamtsleiter Klaus Hannes auf TA-Nachfrage. Technische Lösungsvorschläge für den Ausbau der Internetversorgung soll sie bringen einschließlich Kosten- und Investitionspläne. Apropos Kosten. Rund 15 000 Euro kostet diese Studie. 90 Prozent davon werden über die Breitbrandinitiative gefördert. Die "Restsumme" zahlen die Gemeinden. "Wir sind da auch mit im Boot", sagt Großbrembachs Bürgermeister Rolf Vinup. Fordert aber gleichzeitig auch eine Beteiligung derer, die letztendlich dann die Gebühren einnehmen.
Ende August rechnet der Bauamtsleiter mit Ergebnissen der Studie zu dem, "was machbar ist, um alle Möglichkeiten der Breitbandversorgung nutzen zu können." Auch für den eigentlichen Ausbau könnten Fördermittel beantragt werden. Doch bis dahin ist es noch ein Stück Weg. Bei jetzt laufenden Tiefbaumaßnahmen wie in der Oberdorfstraße in Hardisleben arbeite man aber schon einmal vor und verlege so genannte Leerrohre mit in die Erde, die später dann genutzt werden können.