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9. Februar: Eine schöne Prothese

Aus Port-au-Prince berichtet TA-Redakteur Malte WICKING:

Beim Erdbeben in Haiti hat fast jeder Angehörige oder Freunde verloren. Nicht nur die Hilfe von Ärzten und Krankenschwestern wird daher noch lange nötig sein.
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8. Februar: Rette, wer kann

Aus Santo Domingo berichtet TA-Redakteur
Malte WICKING:


Erste Hilfe ist geleistet - doch auch fast vier Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in dem Karibikstaat ist an Wiederaufbau nicht zu denken. Noch immer geht es in der Katastrophenzone vor allem um die Versorgung der Überlebenden. Es fehlt an allem.
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5. Februar: Das große Warten

Aus Santo Domingo berichtet TA-Redakteur
Malte WICKING:


Viele Helfer und Hilfsgüter warten in der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo auf ihre Weiterfahrt nach Haiti. Aber Busse und Taxis sind oft ausgebucht oder verlangen Wucherpreise, und auch die Behörden machen es nicht immer einfach.
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3. Februar: Richter befragt verdächtige Amerikaner

Ein haitianischer Untersuchungsrichter hat mit der Befragung von zehn Amerikanern begonnen, die nach dem Erdbeben in Haiti unter dem Verdacht der illegalen Kindervermittlung festgenommen worden sind.
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2. Februar: UN-Hilfskonvoi angegriffen

Ein Hilfskonvoi mit Lebensmitteln ist laut Vereinten Nationen von Bewaffneten angegriffen worden. UN-Blauhelmsoldaten hätten die Angreifer aber durch Warnschüsse vertreiben können, teilte UN-Sprecherin Elisabeth Byrs heute in Genf mit. Spanische Helfer wollenl in den nächsten Tagen bei Kindern in Haiti Gen-Tests vornehmen, damit beim Erdbeben auseinandergerissene Familien wieder zusammengeführt werden können.

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1. Februar: Luftbrücke nach Haiti wieder offen

Nach viertägiger Unterbrechung nimmt die US-Luftwaffe die Evakuierung Verletzter aus Haiti wieder auf. Über die Luftbrücke waren bislang hunderte Betroffene in US-Kliniken gebracht worden. Während der Unterbrechung konnten Hilfsorganisationen nur wenige Schwerverletzte mit Hilfe von Privatflugzeugen in die USA bringen.
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31. Januar: US-Kinderhändler aufgegriffen

In Haiti sind zehn Mitarbeiter von Life Children's Refuge an der Grenze zur Dominikanischen Republik festgenommen worden, die in dem Chaos nach dem Erdbeben Dutzende Kinder verschleppt haben sollen.
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29. Januar: Kinder- und Organhandel nimmt zu

Haitis Regierung klagt über zunehmenden Kinderhandel. Es sei «eins der größten Probleme, die wir haben», sagte Premierminister Jean-Max Bellerive gegenüber dem TV-Sender CNN. Zudem gebe es auch Informationen über Organhandel nach dem Erdbeben vom 12. Januar.
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28. Januar: Studentin lebend geborgen

Einen halben Monat nach dem Erdbeben ist ein 17-jähriges Mädchen in Port-au-Prince lebend aus den Trümmern gerettet worden. Die Studentin Darlene Etienne wurde in einem eingestürzten Haus gefunden.
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27. Januar: Plünderer finden Mann in Trümmern

Plünderer haben in den Trümmern eines eingestürzten Geschäfts, die schon wiederholt nach verwertbaren Dingen durchsucht worden waren, einen Mann entdeckt und US-Soldaten um Hilfe gebeten.
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25. Januar: Weiteres Nachbeben in Haiti

Ein Nachbeben der Stärke 5,5 hat am Sonntag Haiti erschüttert. Mehrere EU-Staaten wollen indes Polizisten nach Haiti schicken, um die Verteilung von Hilfsgütern abzusichern.
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23. Januar: Pläne für Umsiedlung laufen

Um die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern, sollen hunderttausende Menschen in Haiti nun - zunächst provisorisch - ein neues zu Hause bekommen.
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22. Januar: Unicef befürchtet Kinderhandel

In Haiti drohen schutzlose Waisenkinder Opfer von Menschenhändlern zu werden. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF sprach am Freitag in Genf von 15 Kindern, die bereits aus Krankenhäusern verschwunden seien.
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21. Januar: Thüringer Helfer in Haiti

Die ersten Helfer aus Thüringen sind aus dem erdbebenzerstörten Land in der Karibik zurückgekehrt. Was sie dort erlebten, wird sie noch lange heimsuchen.
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21. Januar: "Die Hilfe ist in Haiti angekommen"

Eberhard GRÜNEBERG (56), Geschäftsführer der Diakonie Mitteldeutschland, bittet um weitere Spenden für die Katastrophenhilfe nach dem Erdbeben auf Haiti.
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20. Januar: Opferzahl nach neuem Beben ungewiss

Ein starkes Nachbeben hat die Menschen im Katastrophengebiet von Haiti am Mittwoch in Panik gestürzt und das Elend noch vergrößert. Tausende rannten am schreiend ins Freie, zahlreiche zerstörte Gebäude stürzten endgültig ein. Der Erdstoß kurz nach 6 Uhr hatte die Stärke 6,1, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte.
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19. Januar: Bundesregierung stockt Hilfe auf

Die Bundesregierung stockt ihre Hilfe nach dem Beben um 2,5 Millionen Euro auf und will Bürgern das Spenden erleichtern. Zudem sollen haitianische Kinder, die hier adoptiert wurden, nach Deutschland geholt werden.
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18. Januar: Massive Ausschreitungen

In Port-au-Prince schlägt die Verzweiflung vieler Überlebender zunehmend in Gewalt um. Mehr als fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben finden Rettungskräfte aber auch noch weiter Überlebende.
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17. Januar: Noch 16 Deutsche in Haiti vermisst

Nach dem gewaltigen Erdbeben in Haiti werden laut Auswärtigem Amt noch 16 Deutsche im Katastrophengebiet vermisst. Es sei nicht auszuschließen, dass sich unter ihnen weitere Opfer befänden, sagte ein Sprecher am Montag in Berlin. Bislang wurde ein deutsches Todesopfer bestätigt.
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15. Januar: Schleppende Hilfe schürt Wut

Drei Tage nach dem Beben wächst der Unmut der Menschen und droht in Aufruhr umzuschlagen. Um bei der Verteilung der Hilfsgüter zu helfen und für Sicherheit zu sorgen, trafen heute weitere US-Soldaten in Haiti ein.
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14. Januar: Europäer nach Unglück vermisst

Nach dem Erdbeben in Haiti werden dort auch Europäer vermisst. EU-Außenministerin Catherine Ashton sprach am Donnerstag von einer "großen Zahl" vermisster EU-Bürger. Die französische Regierung hatte zuvor mitgeteilt, dass das Schicksal von rund 50 Franzosen weiter ungewiss sei.
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13. Januar: Schweres Erdbeben auf Haiti

Nach einem schweren Erdbeben werden in Haiti tausende Tote befürchtet. Der Präsidentenpalast, das UN-Hauptquartier und weitere Gebäude in Port-au-Prince wurden bei dem Beben der Stärke 7,0 zerstört.
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ta-hintergrund
Mobile Klinik entsandt

Das DRK betreibt ein mobiles Krankenhaus im Erdbebengebiet

ta-service
Grafik zum Beben

Karte mit Epizentrum und
Erklärung zu Erdbebenursache

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der Hilfsorganisationen

         
 
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