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Mehrere hundert Menschen kamen zur Gedenkfeier vor dem Gymnasium, die an die Opfer des Amoklaufs am 26. April 2002 erinnerte. 16 weiße Luftballons stiegen für die Opfer in den Himmel.
Eindrücke von der Gedenkfeier: auf das Bild klicken
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Am Erfurter Gutenberg-Gymnasium starben am 26. April 2002 bei einem Amoklauf 17 Menschen. Diese Fotostrecke erinnert an den schrecklichen Tag.
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Menschen müssen wissen, was sie verloren haben |
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Es gibt den Wunsch vieler Leser, die Erinnerung an das Leben der Opfer zu bewahren. Diese Zeitung betrachtet das als Auftrag. Hier dokumentiert TA die bereits erschienenen Beiträge zu den Opfern des Amoklaufes am Erfurter Gutenberg-Gymnasium.
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Wie ein Vulkan. Ausbruch von Hass und Wut. Bloßgelegt die schwachen Punkte. Versagen über Jahre, Kälte und Achtlosigkeit. Hüte dich vor schnellem Urteil. Wo warst du in all der Zeit. Zu wenig getan, zu oft geschwiegen. Der 26. April 2002 wird Rainer Heise bis an das Ende seiner Tage begleiten. Er hat den Täter damals in einen leeren Raum eingeschlossen und so womöglich weitere Opfer verhindert. Mut, Reflex, er kann es nicht sagen, und er kann bis heute keine Erleichterung spüren. Zum Beitrag
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Das Undenkbare ist Wirklichkeit geworden am 26. April 2002. Und das Unfassbare wiederholt sich. Dabei ist die Erschütterung des 26. April noch nicht verebbt, Lücken, die die Opfer ließen, sind nicht geschlossen. Mit Winnenden erlebt der Täter von Erfurt eine Renaissance. Wieder Bilder des Schreckens, wieder der Mörder auf allen Kanälen. Wo bleiben die Opfer? Diese Zeitung stellt sich gegen das Vergessen. Rosemarie Hajna, stellvertretende Schulleiterin des Gutenberg-Gymnasiums, starb am 26. April 2002 in Erfurt. Eine Spurensuche. Zum Beitrag
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Heute jährt sich die Bluttat am Gutenberg-Gymnasium. Ein sonniger Freitag bringt das Entsetzen in die Stadt. Ein 18-Jähriger kommt an diesem Tag in seine Schule, um zu töten. 16 Menschen sterben von seiner Hand, ehe er sich erschießt. Zeit will das Geschehen verwischen. Doch es bleibt dabei: Menschen müssen wissen, was sie verloren haben. Heidrun Baumbach starb am 26. April 2002. > Zum Beitrag
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Es bleibt dabei. Menschen müssen wissen, was sie verloren haben. Das Töten am Erfurter Gutenberg-Gymnasium kann nicht vergessen werden. Zu brutal die Tat, zu schrecklich der Verlust und die Schmerzen von Familien und Freunden. Heute erinnert in Erfurt ein Badminton- Turnier an den Lehrer Peter Wolff. Er wurde am 26. April 2002 erschossen. Zum Beitrag
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Das erste Jahr in der neuen Schule ist vorbei. Nach der Bluttat vom 26. April 2002 wurde das Gutenberg- Gymnasium umgebaut. Für viele Schüler und Lehrer ist es eine neue Schule geworden. Die anderen, die jenen Freitag erlebten, erkennen das alte Haus darunter. Sie wollen ihren Schmerz besiegen und suchen doch die Orte, an denen das Unfassbare geschah, sie suchen ihre Freunde. Martina Holland erinnert an ihre Kollegin Heidemarie Sicker. Zum Beitrag
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Endlich Ferien. Lehrer freuen sich wie ihre Schüler. Früher haben sie sich am letzten Schultag Pizza bestellt und mit Sekt auf das Jahr angestoßen. Das ist jetzt nicht mehr so leicht. Im Erfurter Gutenberg-Gymnasium hat es die Freude schwer. Was sind fünf Jahre, sagt Lutz Pockel. Er hat seine Freundin verloren, manchmal wundert er sich, dass es Schule ohne Gabriele Klement überhaupt gibt. Zum Beitrag
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Der April ist schon schlimm genug, und dann fallen wieder Schüsse, wieder tötet ein Amokläufer. Blacksburg, diesmal. Sie kann die Bilder nicht ertragen. Schüsse, Tote. Vor fünf Jahren war es Erfurt. Im Gutenberg- Gymnasium erschießt ein gescheiterter Schüler 16 Menschen, ehe er sich selbst richtet. Vor fünf Jahren hat Karin Lippe ihren Mann verloren, sie vermisst ihn sehr, nie wird sie vergessen, dass er so lange leiden musste und keiner half. Zum Beitrag
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November denkt an die Toten. November macht traurig und passt gar nicht zu ihr. Carla Pott, Referendarin am Gutenberg- Gymnasium, 27 Jahre alt, gestorben am 26. April 2002. Und in die Stille schlagen die Nachrichten. Emsdetten. Erneut Amoklauf in einer Schule. Zum Beitrag
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Wer in Erfurt an Kinderzeichnungen denkt, der denkt an Birgit Dettke, promoviert und engagiert für eine einmalige Sammlung von Kinderkunst. Tausend Ideen und immermit diesem Lächeln, das den Tag ein bisschen freundlicher macht.Am26. April lotst Birgit Dettke Schüler auf den Hof des Gutenberg- Gymnasiums, sie bringt sie sicher aus der Schusslinie. Der Täter verfolgt sie. Die Polizei wird später mitteilen, dass sie von fünf Schüssen getroffen wurde. Sie ist 39 Jahre alt. Ihre Tochter ist in der 9c, die Schüler drängen sich im Chemiekabinett zusammen. Ein Junge wagt sich ans Fenster und schreit, auf dem Hof liegt Frau Dettke. Sie ist nicht tot, das kann nicht sein, denkt Franziska. Drei Erinnerungen an Birgit Dettke. Zum Beitrag
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Wieder ein Jahr, und es ist die Angst, sie zu verlieren. 16 Opfer, erschossen im Gutenberg-Gymnasium. DasGedächtnis weigert sich, es bewahrt die guten Dinge, das der Öffentlichkeit ist nicht anders. Tod und Schmerz werden gelöscht. Wer es zulässt, verliert auch die Liebe. Die 16 Opfer vom 26. April 2002. Die Französisch-Lehrerin Yvonne-Sofia Fulsche-Baer stirbt mit 38 Jahren, sie hinterlässt ihren Mann und Frieda, ihre kleine Tochter. Zum Beitrag
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Was bleibt. Die Spuren verlieren sich. Es ist schon so lange her. Vieles vergisst sich. Die Zeit hat das Unerklärliche verschliffen. Floskeln, Betretenheit zu Jahrestagen. Schon nach zwei Jahren. Zum Beitrag
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Die Stadt muss wissen, was sie verloren hat. Auch wenn es weh tut und eigentlich nicht zu ertragen ist. Es muss Erinnerung geben. Zum Beispiel an Hans- Joachim Schwertfeger, den alle Hajo nennen und der so gar nicht wie ein Mathematiklehrer aussieht. Hajo Schwertfeger, Lebensgefährte und Kollege von Annette Albrecht, die ihre Liebe verlor und zwei Kinder aus ihrer Klasse. Es muss Erinnerung geben und Dankbarkeit für gute Stunden mit guten Lehrern und begabten Schülern. Zum Beitrag
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Flüchtige Spuren. Die Zeit geht darüber hin. Vierzehn Jahre. Was für ein Alter, Ahnung und erste Enttäuschung, aber Neugier und Hoffnung vor allem. Vor einem halben Jahr, am26. April starb Susann Hartung bei der Bluttat imErfurter Gutenberg- Gymnasium. Die Spuren sollen sich nicht verlieren. Es ist das Mindeste, was man für sie tun kann. Zum Beitrag
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Der Garten steht in Sommerfarben. Er hat es nicht bemerkt. Es ist, als sehe er durch die Dinge hindurch. Alles ist anders geworden, alles trägt diesen Schleier aus Verzweiflung, der die Sonne dunkel macht und den Himmel. Seine Liebe ist dahin, gestorben am 26. April im Gutenberg-Gymnasium in Erfurt. Zum Beitrag
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ERFURT
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Süße Versuchungen
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ERFURT. Ging es beim Wursttag am Mittwoch noch deftig zu, boten gestern die Konditoren auf der Thüringen-Ausstellung das kulinarische Gegenstück -...
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WEIMAR
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Weimar bietet Nordsee-Insel Schutz
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Das Gewerbegebiet Erfurter Kreuz, das neue Schiffshebewerk Niederfinow und selbst die Energieversorgung in der Türkei haben eines gemein - ihre...
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ILMENAU
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Winter im Ilmkreis glimpflich abgegangen
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Schnee, Kälte, eisiger Wind - und ein Ende ist auch am Wochenende nicht in Sicht. Manchem aber sitzt der Winter noch länger in den Knochen, denn die...
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"Kampf im Geldbeutel"
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Alice Schwarzer und der Frauentag sowie unterschiedliche Meinungen zum Theater sind heute die Themen der Leserbriefe. ...
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