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Die Experten und ihre Tipps

Jeden Tag gibt ein anderer Schachexperte seinen Tipp

Wladimir Kramnik

Am 25. Juni 1975 in Tuapse am Schwarzen Meer geboren, ist der russische Großmeister Wladimir Kramnik einer der besten Schachspieler der Welt. Von 2000 bis 2007 war er Schachweltmeister, nachdem er 2000 Garri Kasparow bezwang, vier Jahre später den Titel verteidigte und im Jahr 2006 in einem Vereinigungskampf gegen FIDE-Weltmeister Wesselin Topalow den alleinigen WM-Titel eroberte. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Mexiko verlor er den Titel allerdings an Viswanathan Anand.
ZUM EXPERTEN-URTEIL

Uwe Bönsch

Der 50-jährige Großmeister stammt aus Halle und erlernte das Schachspiel von seinem Vater Ernst, dem früheren Trainer der DDR-Nationalmannschaft. Seit 1997 ist Uwe Bönsch Bundestrainer. 1998 wurde er Mitglied der Trainerkommission des Weltschachbundes FIDE. Bönsch führte die deutsche Nationalmannschaft bei der Schacholympiade 2000 in Istanbul auf den zweiten Platz. Zudem holte er mit dem DSB-Team bei Europameisterschaften zweimal Bronze. In der Bundesliga ist Bönsch noch selbst am Brett aktiv.
ZUM EXPERTEN-TIPP

Klaus Bischoff

Der 48-jährige Großmeister blickt auf eine lange, erfolgreiche Laufbahn zurück. Bei der Jugendweltmeisterschaft 1980 in Dortmund belegte er hinter Garri Kasparow und Nigel Short den dritten Platz. Bischoff ist Rekordsieger bei deutschen Blitzmeisterschaften und gilt als solider Mannschaftsspieler. Mit der Nationalmannschaft erkämpfte er bei der Schach-Olympiade 2000 in Istanbul die Silbermedaille und in den Jahren 1989 und 2001 Bronze bei der Mannschafts-Europameisterschaft. Mit Bayern München und der SG Solingen wurde Bischoff mehrfach deutscher Meister.
ZUM EXPERTEN-TIPP

Jens Beutel

Der SPD-Politiker ist seit 1997 Oberbürgermeister von Mainz. Zu den Hobbys des 62-Jährigen gehört seit jeher das Schachspiel. Beutel spielte in der Oberliga, war zweimal Rheinhessen-Meister und mehrfach Stadtmeister von Mainz. Seit 2001 ist er Schirmherr des jährlich stattfindenden Turniers Chess Classic in Mainz, dem bedeutendsten Schnellschachturnier der Welt, an dem er regelmäßig selbst teilnimmt. In einer Simultanpartie gegen Kasparow stand Beutel auf Gewinn, als ihn nach längerer Schachpause der Mut verließ und er dem Ex-Weltmeister ein remis anbot, was dieser erleichtert annahm.
ZUM EXPERTEN-TIPP

Professor Eckhard Freise

Der gebürtige Erfurter ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Schach vom Vater gelernt, der den Generationenkonflikt auf dem Brett alsbald einstellte, als sich die Niederlagen häuften. Mit 19 Ostwestfälischer Juniorenmeister; Bezirksmeister Bielefeld, Emsland-Meister, 2. Bundesliga. Doch Studium und Wissenschaft gingen vor. Aber da Historiker von Berufs wegen neugierig und eitel sind, am Schach kleben geblieben. Sein erster Skalp eines Weltmeisters: Das programm Fritz 3, später Simultan-Siege gegen Anand, Kortschnoi, Grischuk. Heute Vorliebe für das "Fischer-Schach", Die Figuren werden 5 Minuten vor Beginn der Partie ausgelost - ein Nirwana für Innovationen, keine Eröffnungstheorie mehr! Und: "Mehr Stellungen als beim Sex".
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Thomas Pähtz

Der 52-jährige Großmeister arbeitet seit vielen Jahren als Schachtrainer.
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Artur Jussupow

Der 49-jährige Großmeister wurde 1960 in Moskau geboren und durchlief mit Erfolg die berühmte sowjetische Schachschule.
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Elisabeth Pähtz

Deutsche Schachspielerin
Geboren am 8. Januar 1985 in Erfurt, Deutschland
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Fritz 11

Ob in New York gegen Garri Kasparow oder in der Bonner Bundeskunsthalle beim 4:2 Sieg gegen Weltmeister Wladimir Kramnik: Millionen von Schachfans verfolgten die Duelle "Mensch gegen Maschine" und genossen die Weltklassepartien von Fritz, dem populärsten deutschen Schachprogramm. Aber keine Angst: Fritz kann auch anders. Er passt sich automatisch jeder Spielstärke an, hilft während der Partie mit Coachfunktion und Eröffnungsstatistik. Für Vereinsspieler ist das Programm schon lange ein unentbehrlicher Partner: automatische Partieanalyse, viele Trainingsmodule, Handicapfunktionen, eine Datenbank mit mehr als einer Million Partien und ungezählte Profifunktionen, die auch Garry Kasparov seit Jahren nutzt: "Ich analysiere regelmäßig mit Fritz".
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Bernd Vökler

Der Apoldaer ist seit 2003 Bundestrainer des Nachwuchses. Der studierte Mathematik- und Physiklehrer war zuvor als Landestrainer in Thüringen tätig.
Wissenswertes zu Bernd Vökler

Dr. Fritz Baumbach

Der gebürtige Weimarer Dr. Fritz Baumbach ist die deutsche Fernschachlegende schlechthin. 1988 wurde er Fernschachweltmeister und holte 1999 sowie 2008 Olympiagold mit der deutschen Mannschaft sowie zuvor mit der DDR Bronze. Kurios war die Bronzemedaille, die er mit der DDR gewann. Das Finale begann 1987 und endete 1995 - noch Jahre nach der Wiedervereinigung spielte eine DDR-Mannschaft, obwohl es das Land gar nicht mehr gab. Als Präsident des Deutschen Fernschachbundes wird der heute 73-jährige promovierte Patentingenieur (er arbeitet immer noch!) nicht müde, für das Spiel der Könige zu werben. Zum Olympiadegold vom vergangenen Jahr sagte er:  "Es ist für mich ein erhebender Augenblick, am Ende meiner Laufbahn noch einmal Olympiasieger geworden zu sein. Besonders stolz macht mich, dass ich am ersten Brett 6,5 Punkte aus 10 Partien geholt habe".  Auch im Nahschach ist Baumbach, der 1970 DDR-Meister am Brett war,  in seinem Berliner Klub sowie bei Mannschaftskämpfen der Senioren noch aktiv. Auch zur Tippabgabe als Schach-Experte für die TA-Partie war er sofort bereit.Erst vor wenigen Tagen war Baumbach in Thüringen beim Fernschachtreffen in Tambach-Dietharz zu Gast.
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Viswanathan Anand

Seit 2007 ist Viswanathan Anand der 15. alleinige anerkannte Schach-Weltmeister. Der Inder hat schon alle bisherigen WM-Formate gewonnen: den Knockout-Modus im Jahre 2000 in Neu Delhi und Teheran, das Turnier 2007 in Mexiko, bei dem er den alleinigen Titel eroberte und im vergangenen Oktober das WM-Match gegen Wladimir Kramnik in Bonn. Als seine Spezialität gilt das Schnellschach. Turnierpartien spielt er oft in atemberaubenden Tempo. Legendär ist seine Siegesserie bei den als inoffizielle Schnellschach-WM geltenden Chess Classic von Mainz.
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Matthias Deutschmann

Kabarettist Matthias Deutschmann tritt seit 1985 mit Soloprogrammen auf. Sein ständiger Begleiter ist sein Cello, mit dem er seine Programme beginnt und Kontrapunkte zu seinen Texten setzt. Zu den Leidenschaften des heute 50-Jährigen gehört das Schachspiel. Früher spielte er in der 1. Bundesliga, seit vielen Jahren leiht er dem sprechenden Computerprogramm Fritz seine Stimme.
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Peter Leko

Der 29 Jahre alte Ungar gehörte Anfang der 90er Jahre zu den Wunderkindern des Schachs. 2004 forderte er Weltmeister Kramnik heraus und scheiterte mit einem 7:7 denkbar knapp. In der Weltrangliste liegt er seit zehn Jahren unter den Top Ten, derzeit ist er Achter. Seit gestern spielt Leko in Miskolc ein Schnellschach-Match gegen Weltmeister Anand. Zur politischen Partie sagte er: "Ich kann die Thüringer Allgemeine zu ihrer Idee nur beglückwünschen. Mitunter herrscht heutzutage bei einigen die Meinung vor, dass die Leute sich nicht für Schach interessieren. Das stimmt nicht, wie die TA-Aktion zeigt."
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Sebastian Krumbiegel

Am vergangenen Sonnabend saß Prinzen-Frontmann Sebastian Krumbiegel für die sächsische SPD zur Wahl des Bundespräsidenten in der Bundesversammlung in Berlin. Tags darauf war er Gast bei Anne Will in der ARD. Gestern gab er am TA-Telefon seinen Schachtipp ab. Im Dezember gehen die Prinzen wieder auf Tournee.
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Fred Fertig

Die Kanalratte aus dem preisgekrönten Schachlernprogramm "Fritz & Fertig" weiß mit frechen und kessen Sprüchen jede Stellung zu beurteilen.
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Magnus Carlsen

Der Norweger hat beim Schachturnier der Weltelite in Sofia den zweiten Platz belegt. Vor der Schlussrunde führte Carlsen noch, ehe er gegen den Wahl-Spanier Alexej Schirow seine einzige Niederlage kassierte und diesen vorbeiziehen lassen musste. Dritter wurde der Weltranglisten-Erste Weselin Topalow (Bulgarien), den Carlsen zum Auftakt bezwungen hatte.
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Thomas Luther

Der Erfurter Großmeister Thomas Luther, der das Schach-Abc einst bei der HSG Medizin erlernte, gehört seit vielen Jahren zu den stärksten deutschen Spielern. Dreimal errang er den Titel eines deutschen Meisters.
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Leinier Dominguez

Leinier Dominguez ist stärkster kubanischer Schachspieler der Gegenwart. Der dreimalige Landesmeister trägt seit 2000 den Großmeistertitel und ist aktueller Weltmeister im Blitzschach. Beim gegenwärtigen Superturnier in Sofia hat der 25-jährige Schachstar aus Havanna bisher noch keine Partie verloren.
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Kiprian Berbatow

Der 12-jährige Cousin des berühmten Fußballers Dimitar Berbatow von Manchester United ist schon FIDE-Meister. Seine aktuelle ELO-Zahl beträgt bereits stolze 2393.
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Antoaneta Stefanowa

Die 30-jährige Bulgarin gewann 2004 die Weltmeisterschaft und liegt auf Platz vier der aktuellen Weltrangliste.
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Carmen Kass

Das 30-jährige estnische Top-Model ist seit 2004 Präsidentin des estnischen Schachverbandes.
ZUM EXPERTENTIPP

Wesselin Topalow

Bulgarischer Großmeister im Schach
Geboren am 15. März 1975 in Russe, Bulgarien

1989 U14-Weltmeister in Aguadilla, Puerto Rico
1992 Großmeister
seit Mitte der 90er Super-Großmeister im Schach
seit 2005 Weltmeister der FIDE
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ZUR schachpartie
Sie sind am Zug

Verfolgen und spielen Sie
die politische Schachpartie

TA-VIDEO ZUR PARTIE

High-noon auf dem Schachbrett - hier  gibt es den Trailer zur Partie

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ZU DEN PROFIS
Die Partie

Verfolgen Sie hier die Züge der Politik-Schachpartie.

ZU DEN ZÜGEN
Die Figuren

Sehen Sie hier, wer auf dem
politischen Schachbrett stand.

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