60.000 Euro Schaden bei Brand in Großbartloff: Ursache aufgeklärt
Großbartloff (Eichsfeld). In der Bahnhofstraße in Großbartloff brannte am Samstagmorgen der Anbau eines Wohnhauses, in dem auch eine Garage untergebracht war. 65 Floriansjünger aus Großbartloff, Dingelstädt, Ershausen, Effelder, Geismar und Heiligenstadt waren im Einsatz, dazu der Atemschutzgerätewagen des Landkreises.
Großbartloff.
In der Bahnhofstraße in Großbartloff brannte am Samstagmorgen der Anbau eines Wohnhauses, in dem auch eine Garage untergebracht war. 65 Floriansjünger aus Großbartloff, Dingelstädt, Ershausen, Effelder, Geismar und Heiligenstadt waren im Einsatz, dazu der Atemschutzgerätewagen des Landkreises. Die Kreisstädter rückten unter anderem mit ihrer Drehleiter an, die Dingelstädter mit mehreren Fahrzeugen. Gegen 8.45 Uhr war laut Rettungsleitstelle der Alarm ausgelöst worden. Zu dem 86-jährigen Bewohner des Hauses sei am Morgen der Pflegedienst gekommen, der habe die Situation erkannt, den Mann in Sicherheit gebracht und die Nachbarn verständigt, berichtete Einsatzleiter Marcel König, der Ortsbrandmeister in Großbartloff ist.
Schnell waren neben der örtlichen Feuerwehr auch die anderen Helfer zur Stelle, um das Feuer zu löschen, das in dem Anbau ausgebrochen war. Aufgrund der engen Bebauung in der Straße war die Wasserversorgung von vier Seiten aufgebaut worden, um die angrenzenden Gebäude zu schützen. Deren Bewohner waren in großer Sorge, dass das Feuer auf ihre Häuser übergreifen könnte. Zum Glück, so König, konnte das verhindert werden. Doch unter anderem gingen in einem der Nachbarhäuser Scheiben wegen der großen Hitzeentwicklung zu Bruch, hieß es. „Da es ein Samstagmorgen war, waren glücklicherweise viele Kameraden zeitnah vor Ort, so dass Schlimmeres verhindert werden konnte“, erklärte der Einsatzleiter.Der alte Herr – der einzige Bewohner des Gebäudes – wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Anbau sei nicht mehr nutzbar, meinte Marcel König. Zur Klärung der Ursache des Feuers kamen die Brandermittler der Kriminalpolizei. Wie es gestern auf Nachfrage von der Kripo hieß, war vermutlich Selbstentzündung elektrischer Geräte die Ursache für das Feuer. „Eine Straftat kann ausgeschlossen werden“, sagte ein Beamter. Die Schadenshöhe bezifferte auf rund 60 000 Euro. Auf dem Dach befand sich eine Photovoltaikanlage.