Für Thüringen sitzen 18 Kandidaten im Deutschen Bundestag
Porträt
Im Plenarsaal des Deutschen Bundestags treffen die Abgeordneten der Parteien maßgebliche Beschlüsse für das ganze Land. Deutschland . Foto: dapd
TA-Wahlserie: Der Wahlkampf 2013 hat bereits begonnen. Die meisten der Abgeordneten wollen auch im nächsten Bundestag sitzen. Doch wer es wird, ist noch längst nicht klar.
Erfurt. Es scheint noch lange hin. Erst im Herbst des nächsten Jahres werden die wahlberechtigten Bürger zur Abgabe ihrer Stimmen gebeten. Doch die Ruhe täuscht. Bereits jetzt werden in den Parteien die Weichen dafür gestellt, dass bestimmte Kandidaten für ihre Parteien in den Wahlkampf ziehen und ihre Namen auf den Wahlzetteln stehen. Bislang sitzen für Thüringen 18 Kandidaten aus 5 Parteien im Deutschen Bundestag.
Für die Thüringer FDP ist bereits klar, dass Peter Röhlinger
in den Ruhestand geht und also nicht mehr kandidiert. Bei den Grünen endete die Ruhe am Wochenende jäh. Katrin Göring-Eckardt
kündigte im Internet an, dass sie bereit sei, im Team um das Ziel zu kämpfen, 2013 die schwarz-gelbe Regierung abzulösen. Der Thüringer Landesverband der Piratenpartei pirschte an diesem Wochenende nach vorn. Er hat den ersten Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013 gewählt. Nominiert für den Wahlkreis 197, der für Suhl, Schmalkalden, Meiningen und Hildburghausen steht, wurde der ehemalige Landeschef Bernd Schreiner, Umweltpolitiker und Architekt.
Für Thüringen sitzen 18 Kandidaten im Deutschen Bundestag
Kommentare
20.08.12 - 21:04
Horst Hessel
Na mit ehrlicher Arbeit will es keiner mehr zu tun haben.Keine eigenen Beiträge leisten müssen aber eine Altersversorgung als wenn sie 500 Jahre gearbeitet hätten,Übergangszahlungen falls es nix mit ner Wiederwahl wird und der doofe Steuerzahler darf alles bezahlen,nur selbst darf er nicht arbeitslos werden!!!Abgestimmt wird sowieso nicht nach dem Gewissen sondern was die Partei vorgibt,SED&Blockparteien lassen grüßen also unterm Strich kommt raus ,wir leben in einer Parteiendiktatur sogenannter Demokraten. Die Kandidaten wählt ja auch nicht das Volk sondern eine kleine Clique von Parteifunktionären,wie eben halt bei den Roten früher auch,und unliebsame Leute kommen somit garnicht erst Zugang zum Wähler der ja angeblich zu einer "Wahl" geht.Nur leider ist das Volk immer noch so verdummt das es diesen Volksverdummern hinterher rennt und denkt mit "Wahlen" könnten sie was beeinflussen. Obwohl große Teile des Deutschen Volkes gegen den Afghanistan-Krieg sind und auch nicht bereit sinnlos Milliarden Steuergelder an fremde Völker zu verschenken tun unsere sogenannten Volksvertreter,man muß sie ganz einfach Volksverräter nennen,so als ginge es garnicht anders.Die einzige nationale Oppoosition sind grad die Linken aber die haben doch nen größeren Weitblick wie es scheint.Kaiser Wilhelm hatte schon vor über 100 Jahren recht als er den Reichstag als Quasselbude titulierte,geneil einfach seine Gedanken auch im nachhinaein!!
20.08.12 - 15:43
Walter
na prima kommen jetzt schon die "Lobbyisten" wieder auf den Plan ! Aber zuerst sollten die Herrschaften für ein Wahlgesetzt sorgen welches auf demokratischen Grundlagen wurzelt. Dann als 2. entscheidet der Wähler wie aktiv und dem Wähler verbunden der letzlich gewählte Abgeordente war. So sollte endlich Schluss sein , das sich solche "Lobbyisten" wie ein Herr Grund hinter Gremien sich verstecken und dabei die Belange der Wähler hinten an stellen. Was hat der Abgeordnete für Ergebnisse vorzuweisen,außer seine Lobbyistenarbeit in der verkorksten Energiepolitk? Also erst ein demokratisches Wahlgesetz,dann bewertet der Wähler die Leistungen ! Die Plaket entlang der Bundesstrasse geben hier eine gute Entscheidungshilfe !
20.08.12 - 11:35
Steuerzahler
Ich möchte mal wissen, wieviel das noch wären, wenn sie perönlich mit ihrem Eigentum verantwortlich gemacht würden. Also alle Fehlentscheidungen selber tragen müssten. So stimmen sie, um der Parteiräson Genüge zu tun, oder um einem Industriekumpel einen Gefallen zu tun, der mir dann einen Gefallen tut, allem zu, was dem Steuerzahler ordentlich schadet. Und dann ist die Legislatur um, wir haben unsere Schäfchen dank unserer gnädigen hirnlosen Abstimmung und den darauf folgenden Geschenken der Industrie im Trockenen und der Steuerzahler bleibt auf den Milliarden dieser Lobbyentscheidungen sitzen. Da wünscht man sich doch glatt den Abgang der Demokratie.
20.08.12 - 10:26
Hans Schmidt
Ich hätte nie gedacht, einmal das Abstimmungsverhalten der Linken zu Loben. Denn diese allein stimmten gegen die unsägliche Steuergeldverschwendung namens ESM, ESF, Fiskalpakt, Bankenhilfe für Spanien, Griechenlandgeschenke usw. Alle anderen, diesen mir völlig unsymphatischen wetterhahnmäßigen (Gesinnung wechselt mit der Windrichtung, richtig gearbeitet hat er noch nie) Herrn Schneider vornedran, haben mit Ihrer Stimme gegen das Volk und das Grundgesetz für eine Ausweitung der Schulden gestimmt. Unsere Kinder und Kindeskinder werden sich bedanken, werden diese doch mehr oder weniger nur noch für "Investoren" arbeiten gehen, um die Zinsen und Schulden abzuzahlen, die diese Abnicker hinterlassen und zu verantworten haben. Meine Empfehlung: Merk euch diese Gesichter und streicht sie bei der nächsten Wahl. Dank der TA und ihrem frühzeitigen "Wahlkampf" haben wir genügend Zeit uns diese einzuprägen.
20.08.12 - 07:05
uwe ostertag
...wäre schön, wenn diese gut dotierten "Parlamentarier" auch noch etwas Ahnung von Politik hätten. Aber Hochachtung trotzdem, Sitzfleisch haben sie bewiesen.