Baustopp für Teilstrecke von 380-kV-Trasse abgelehnt

  • Die Forderung nach einem Baustopp für die Teilstrecke der 380-kV-Trasse zwischen Vieselbach und Altenfeld wurde am Donnerstag vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig abgelehnt. Foto: Alexander Volkmann Die Forderung nach einem Baustopp für die Teilstrecke der 380-kV-Trasse zwischen Vieselbach und Altenfeld wurde am Donnerstag vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig abgelehnt. Foto: Alexander Volkmann
Gegner der umstrittenen Starkstromleitung durch Thüringen sind mit ihrer Forderung nach einem Baustopp für eine Teilstrecke gescheitert. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig lehnte am Donnerstag den Antrag einer Gemeinde und eines betroffenen Grundstückseigentümers auf vorläufigen Rechtsschutz gegen den Planfeststellungsbeschluss für das Teilstück Vieselbach-Altenfeld ab.
Leipzig. Die Antragsteller wollten laut Gericht verhindern, dass der Ausbau vor Abschluss des Klageverfahrens beginnen könne. Ihrer Ansicht nach ist das Neubauvorhaben nicht erforderlich. Zudem seien ihre Interessen als Fremdenverkehrsgemeinde und Gaststättenbetreiber nicht ausreichend berücksichtigt worden. Das Gericht lehnte den Antrag wegen voraussichtlicher Erfolglosigkeit der Klage ab. Die Einwände gegen die Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses seien nicht stichhaltig.


24.05.12 / dapd
Z81C50G390111
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Kommentare
25.05.12 - 00:05
Skatbruder
@Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig: So siehts nun mal in Deutschland aus: Bundesland für Bundesland - und Bayern für sich!! D I E da unten brauchen den Strom, aber Ausbau bestehender Netze ist nicht lukrativ (Netznutzungsentgelt), neue Trasse -> neues Geld!!! Und mit EEG wird dem Bürger der Wille der Wirtschaft nur untergejubelt: Großabnehmer (Industrie) befreit von Umlage und der "kleine" grün-gewollte "Spar"-Verbraucher zahlt die Zeche der Energieverprasser - DANKE Wirtschaftsparteien!!!
24.05.12 - 20:56
Stinkstiefel
@Stammtisch: An der Analyse ist was dran. Grün heisst: Unser Strom kommt aus der Steckdose.
24.05.12 - 20:38
Gerscher Patriot
Gegen Autobahn und ICE-Strecke habt ihr doch auch nichts unternommen,da kommt es auf eine Strom-Trasse auch nicht weiter an! Hinterwäldleriches und schlafendes Bergvolk!
24.05.12 - 20:07
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
Sachsen macht Thüringer Wald kaputt! Nicht sehr nett! Gerade da man bestehende Stromtrassen kostengünstiger mit einer weiteren Leitung ergänzen könnte... Dem Strom ist es egal wo lang er läuft. Der Strom ist mit Lichtgeschwindigkeit am Ziehlort..ob nun über den Thüringer Wald durch Bisosperenreservate und zerstörte Tourismusregionen oder über bestehende sächsische Industriebrachen...
24.05.12 - 19:47
Stammtisch
Günther Grass, selbst einer der ersten Atomkraftgegner, spricht unverholen von einer Öko-Diktatur. Dieser wird alles geopfert. Von einer Mafia zu besprechen beleidigt allerdings die Mafia. Hier wurde politisch eine klare Linie vorgegeben, dass diese Energiewende stattzufinden hat. Im Sinne der neuen Verdiener an dem Thema (Meist sind es inzwischen sogar die alten Gewinner). Und dieser Linie folgt die Rechtsprechung ganz einfach. Das hat nichts mit Mafia zu tun, sondern mit politisch gefärbt. DDR läßt grüßen. Man kann eine Energiewende auch ganz unspektakulär mit Brennstoffzellen machen. Windräder machen Strom, Strom macht Wasserstoff, Wasserstoff macht wieder Strom, braucht aber keine tausende Kilometer Leitungsnetz. Das wird gar nicht erst in Betracht gezoge, weil da wohl der Gewinn zu gering ist, oder aus irgendwelchen anderen, dem Großkapital nicht genehmen Gründen. Dann bräuchten wir theoretisch überhaupt keine einzige 380kV-Leitung mehr, könnten sogar alte abschrotten und die Energie statt dessen mit unterirdischen Pipelines transportieren, die wir schon haben - Gasleitungen. Unsere Kinder werden mit Sprengladungen diese Windparks wieder wegnehmen, dessen bin ich mir sicher. Wir machen Raubbau und nennen es Energiewende zu Nutzen der Natur. Ich glaube, die Deutschen sind alle wahnsinnig geworden.
24.05.12 - 19:27
uwe ostertag
Mafia, aber im Endeffekt die Grüne und Rote. Fakt ist doch, dass durch die "Energiewende" Natur zerstört wird, durch legen von Stromtrassen, Solarfeldern, Speicherwerken und diesen Windmühlchen. Diese Naturzerstörung passt aber den Umweltschützern auch nicht in den Kram. Es wird noch eine viel riesigere Klagewelle geben, deren Kosten im Endeffekt auf den Stromendverbraucher gelegt werden. Dabei werden auch nicht die Belange gerade einzelner berücksichtigt. Jetzt müssen wir halt für unsere Dummheit zahlen, sowohl finanziell als auch mit Naturschäden. Der Umwelt zuliebe eben!!! Schilda hätte es nicht besser machen als wir Deutschen.
24.05.12 - 17:41
Siegfried
Toller Kommentar Frieda! Jetzt gibts erst mal einen Rundumschlag: Mafia und korrupte Politiker!!?? Wie wär's denn, wenn man sich einfach mit der Realität abfindet und ein unabhängiges Urteil respektiert?
24.05.12 - 17:06
Frieda
War doch klar! Auch in Deutschland bestimmen Mafia,und koruppte Politiker wo es lang geht !!!!
 
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