Erfurt. Über Honoraruntergrenzen diskutierten die Darstellenden Künste jetzt in Erfurt. Brandenburg geht voran, Stufe um Stufe.

„Äußerst prekär“ sei die soziale Lage vieler Akteure auf und hinter freien Bühnen dieses Bundeslandes. So eröffnet Stephan Mahn vom Vorstand des Thüringer Theaterverbandes den Tag in Erfurt. Der Weimarer Regisseur fügt hinzu: „Viele Mitglieder laufen sehenden Auges in die Altersarmut.“ Seit fünf Jahren diskutiere man deshalb mit Politik und Verwaltung, die Förderung freier Kulturprojekte an die Einhaltung von Honoraruntergrenzen übrigens für alle Kunstsparten zu binden, im Freistaat und in dessen Kulturstiftung ebenso wie in den Kommunen. Einher gehen sollte das möglichst mit erhöhten Fördersätzen.