Erfurt. Schülerin aus Erfurt vertritt Thüringen beim Bundesfinale des Vorlesewettbewerbs in Berlin

Die beste Vorleserin Thüringens steht fest: Emma Klose aus Erfurt hat sich unter sechs Kindern durchgesetzt, die am Landesentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs teilnahmen. Die Sechtsklässlerin von der Erfurter Edith-Stein-Schule las Passagen aus den Büchern „Der Hoffnungsvogel“ von Kirsten Boie und „Snöfried aus dem Wiesental“ von Andreas H. Schmachtl. Sie vertritt nun Thüringen beim Bundesfinale des 65. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels am 19. Juni in Berlin. Peter Peterknecht moderierte die Veranstaltung und zollte den Kindern Anerkennung für ihre Vorlese- und Lesequalitäten.

Die Jury: Marianne Glöckner (Bibliothek Erfurt), Patricia Stepputtis (Citymanagerin), Katrin Peterknecht (Buchhandlung Peterknecht), Juliane Sacher (Bibliothek Erfurt) und Michael Tallai (Funke Medien).
Die Jury: Marianne Glöckner (Bibliothek Erfurt), Patricia Stepputtis (Citymanagerin), Katrin Peterknecht (Buchhandlung Peterknecht), Juliane Sacher (Bibliothek Erfurt) und Michael Tallai (Funke Medien). © Peter Peterknecht | Peter Peterknecht

Zur Jury in Thüringen gehörten: Marianne Glöckner und Juliane Sacher (beide Bibliothek Erfurt), Patricia Stepputtis (Citymanagerin), Katrin Peterknecht (Buchhandlung Peterknecht) und Michael Tallai, Geschäftsführer von Funke Medien Thüringen.

Die teilnehmenden Kinder: Lara, Emma, Sara, Paul, Annemarie und Johann (von links). Ganz links: Staatssekretärin Tina Beer, die die Urkunden übergab.
Die teilnehmenden Kinder: Lara, Emma, Sara, Paul, Annemarie und Johann (von links). Ganz links: Staatssekretärin Tina Beer, die die Urkunden übergab. © Peter Peterknecht | Peter Peterknecht

Die Staatssekretärin für Kultur, Tina Beer, überreichte die Siegerurkunde an Emma Klose; die anderen Kinder aus Weimar, Saalburg, Eisenach, Jena und Mühlhausen erhielten eine Ehrenurkunde sowie das Buch „Gras unter meinen Füßen“. Emma Klose bekam zudem einen Bücherscheck.

Staatssekretärin Tina Beer übergibt die Urkunden an die teilnehmenden Kinder.
Staatssekretärin Tina Beer übergibt die Urkunden an die teilnehmenden Kinder. © Peter Peterknecht | Peter Peterknecht

Knapp 200 Kinder hatten sich für die jeweiligen Landesentscheide des qualifiziert. Insgesamt nahmen rund 600.000 Kinder an rund 7000 Schulen teil. red

Über den Vorlesewettbewerb

1959 von Erich Kästner mitbegründet, ist der jährlich stattfindende Vorlesewettbewerb einer der größten in Deutschland für Schulkinder. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Auch 2024 unterstützen darüber hinaus vier Sparda-Banken die Aktion auf regionaler Ebene.

Der Wettbewerb soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken und diese somit dabei unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln.

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