Die schnellste Bulldogge wurde belohnt

Mühlhausen  Beim 6. Bullytreffen auf dem Mühlhäuser Hundesportplatz trafen sich 92 Hunde und ihre Herrchen zum Spaß-Wettbewerb

Maskottchen "Chris" freute sich über die schnellsten Kinder und die schnellsten Hunde des Agility-Parcours beim "Bullytreffen" am Samstag. Foto: Michael Fiegle

Foto: zgt

"Bulldoggen kommen von Natur aus mit Stummelschwanz zur Welt", erklärt Katharina Bickel. Die Vorsitzende des Bulldoggenclubs, einer Untergruppe des Hundesportvereins Mühlhausen, hatte zusammen mit ihren Clubkollegen am Samstag zum 6. "Bullytreffen" auf den Hundesportplatz am Tonberg geladen.

138 Hunde waren gemeldet, trotz Regens kamen 92. Die weiteste Anreise hatte eine Bulldogge aus Herne in Westfalen. Aus angrenzenden Bundesländern und dem Freistaat Thüringen selbst waren Bulldoggen-Freunde angereist. "Im Netzwerk Facebook sind wir eine gut vernetzte Gemeinschaft", sagt Bickel. "Einmal monatlich treffen wir uns mit Bulldoggen aus dem Landkreis und aus der Region Eschwege zum gemeinsamen Spaziergang, der Abwechslung halber immer mal woanders".

Beim diesjährigen Bullytreffen stand ein Spaßwettbewerb im Zentrum. Herr und Hund hatten einen Parcours aus Hürden, Tunnels, Slalom, Stegen und eine Rundführung zu durchlaufen. Die Schnellsten waren in diesem Jahr Jan Weller aus Bad Frankenhausen mit Hund Franz, Mario Rothensee aus Duderstadt mit Mary Lou und Tina Abicht aus Bleicherode mit ihrem dreijährigen Rüden Hektor. "Seit ich meinen Hund habe, fahre ich jedes Jahr zum "Bullytreffen", meint Tina Abicht. Sie freut sich, dass es diese Gelegenheit, sich mit anderen Bulldoggenhaltern zu treffen, in Mühlhausen gibt.

Die klassische Variante der Bulldogge sei die englische Bulldogge. "Die kennt man wegen ihres knautschigen Gesichts", sagt Katharina Bickel. Bei der französischen Bulldogge stünden die Ohren nach oben, während die amerikanische Bulldogge deutlich größer sei. Einen langen Schwanz habe der "Old English Bulldog". Die Kinder konnten den Agility-Parcours durchlaufen, ob mit oder ohne Hund. Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, Waffeln und Zuckerwatte geht an die Jenaer Elterninitiative krebskranker Kinder. In den letzten beiden Jahren seien dafür 1500 Euro zusammengekommen.

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