Geschichte

Die letzten Neandertaler in Mitteldeutschland

Die legendäre Ilsenhöhle unterhalb der Burg Ranis steht im Mittelpunkt europäischer Forscher.

Grabungsleiter Marcel Weiß (l.) vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie Leipzig und Tim Schüler, Abteilungsleiter beim Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, bei Grabungen an der Ilsenhöhle in .

Grabungsleiter Marcel Weiß (l.) vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie Leipzig und Tim Schüler, Abteilungsleiter beim Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, bei Grabungen an der Ilsenhöhle in .

Foto: Archivfoto: Ulrike Merkel

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Ranis. Am Samstag, 09. November, findet im Museum Burg Ranis der erste Gastvortrag einer neuen Vortragsreihe zu den neuen Ausstellungsthemen „Geologie des Orlatales“ und „Blick in die Eiszeit“ statt. Beginn ist um 15 Uhr.

Marcel Weiß vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie aus Leipzig spricht über „Die letzten Neandertaler und ersten moderne Menschen in Mitteldeutschland“. Hierbei wird er auf die Bedeutung der Ilsenhöhle unterhalb der Burg Ranis für die europäische Altsteinzeitforschung eingehen.

Marcel Weiß gehört einem internationalen Team an, dass der Frage nachgeht, ob sich der Mensch und der Neandertaler in der Ilsenhöhle begegnet sind. Dass die legendäre Höhle von so großem wissenschaftlichen Interesse ist, liegt an den Funden, die dort in den 1930-er Jahren gemacht wurden. Damals entdeckten Archäologen sogenannte Blattspitzen, die mit großer Wahrscheinlichkeit 40.000 Jahre alt sind und vom Neandertaler stammen.

Marius Koity / mko

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