Köln (dpa/tmn) –. Im Cockpit modern, bei der Motorisierung ganz klassisch: Ford bringt die neue Version des Mustangs auf den deutschen Markt.

Ein Sportwagenklassiker kommt zurück nach Deutschland: Nach knapp zwei Jahren Wartezeit holt Ford den Mustang zu dessen 60. Geburtstag über den Atlantik und bringt die neue Generation noch in diesem Sommer zu den Händlern. Wie gewohnt wird der Mustang als Coupé oder Cabrio angeboten. Die Preise starten bei 59 900 Euro für das geschlossene und 65 000 Euro für das offene Modell, so der Hersteller.

Während sich der äußerliche Auftritt mit langer Haube und knackigem Heck kaum ändert, begrüßt der Zweitürer die Insassen mit einem neuen Ambiente. Der Mustang hat ein komplett digitalisiertes Cockpit, dessen Bildschirm sich bis weit über die Mittelkonsole zieht.

Zurück zum Muscle-Car

Beim Antrieb lässt sich Ford auf keine neue Mode ein. Während es für die Akku-Fahrer das SUV Mustang Mach-E gibt, will der Hersteller bei seinem Sportwagen von Elektrifizierung nichts wissen und kehrt stattdessen zur Muscle-Car-Lehre zurück.

Denn den Vierzylinder aus dem Vorgänger lässt Ford auf dem amerikanischen Markt und beschränkt sich hierzulande auf einen fünf Liter großen V8-Antrieb. Den gibt es in zwei Versionen mit bis zu 334 kW/453 PS wahlweise als Handschalter oder mit zehnstufiger Automatik. Damit erreicht der Sportwagen im besten Fall 263 km/h, teilt Ford mit. Der Normverbrauch liegt bei bestenfalls 12,0 Litern (CO2-Ausstoß 270 g/km).