Hilfe für Kinder aus Suchtfamilien

Eisenach  Beratungsstelle „Kompass“ spricht Lehrer an

Die Eisenacher Suchtberatungsstelle „Kompass“ in der Friedensstraße 10 beteiligt sich an einer bundesweiten Aktionswoche. Dabei wird auf Kinder aufmerksam gemacht, die in sogenannten „Suchtfamilien“ leben.

„Wir wollen diejenigen vor allem ansprechen, die Kinder aus Suchtfamilien unterstützen können, zum Beispiel aus ihrer beruflichen Position heraus, wie Mitarbeitende aus Schulen, Kindertagesstätten“, erklärt Helene Maria Henkel von der Diako Thüringen, welche die Suchtberatungsstelle unterhält.

Sucht werde häufig als „Familienkrankheit“ bezeichnet, denn sowohl der Partner oder die Partnerin als auch die Eltern, Freunde und Bekannte leiden mit. Besonders schwerwiegend seien die Folgen von Sucht und Abhängigkeit aber für die Kinder der Betroffenen. Berater Gerald Böhm: „Das Aufwachsen mit suchtkranken Eltern stellt ein großes Risiko für die Gesundheit dar.“

Die Angehörigengruppe trifft sich jeweils am letzten Donnerstag im Monat, 17 Uhr, in den Räumen in der Friedensstraße.

Geöffnet ist die Beratungsstelle: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 9 bis 12 Uhr, sowie Dienstag, 13 bis 16 Uhr, und Donnerstag, 13 bis 17 Uhr.