Land fördert Programm weiter

Nordhausen  Kulturagenten tagen in Nordhausen

Die kulturelle Bildung in Nordthüringen stand diese Woche im Zentrum einer Regionalkonferenz mit rund 50 Akteuren aus Schulen, kulturellen Einrichtungen und der Politik. Ziel war die bessere Vernetzung im Rahmen des Landesprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“. Das existiert seit 2015 und gibt derzeit vier Nordthüringer Schulen, darunter dem Herder-Gymnasium und der Käthe-Kollwitz-Schule, die finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten, kulturelle Projekte mit Künstlern umzusetzen. Letztere engagiert sich seit zweieinhalb Jahren. Eine Zeit, die Schulleiter Karsten Spieß nicht missen wolle, wie er erklärte. Nach anfänglicher Skepsis hätten Projekte wie ein Trickfilm-Seminar oder gestaltete Wandbanner für eine bessere Identifikation mit der Schule gesorgt. Zudem nutze man das kulturelle Angebot der Stadt nun besser, so Spieß. Als nächstes plane die Schule einen Audioguide für die Flohburg, von Schülern für Schüler. Auch der Schulhof soll vor dem 50-jährigen Jubiläum der KKS durch das Programm verschönert werden.

Landtagsabgeordnete Katja Mitteldorf (Linke) würdigte das Landesprogramm als wichtige Schnittstelle zwischen Bildung und Kultur und hatte gute Nachrichten: Bei der Entwicklung des Landeshaushaltes für 2020 werde das Programm weiterhin gefördert, stellte sie in Aussicht.

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