Leser übt Kritik an der Deutschen Bahn

Zum Beitrag "ICE-Strecke: Bahn bietet Brückenumbau an" in der "Thüringer Allgemeine" vom 26. Juni erreichte ein Brief von Dieter Petermann aus Stadtilm die Redaktion.

Die DB ist doch ein wahres "Wunderwerk", wenn es um Planung und Realisierung größerer Investitionen geht.

Kaum ist die neue IC-Trasse fertig, fängt die Flickschusterei schon an, und alles kostet Geld, das wahrscheinlich der Fahrgast, sprich Steuerzahler, im Namen des Staates irgendwann bezahlt.

Man fragt sich wirklich, wie bei solchen Investitionen solches Stückwerk passiert, das heißt, die Brücken sind nach der realisierten Variante nicht sicher.

Hat denn der Auftragnehmer nicht sein Projekt vorgestellt? Hat die Ausschreibung der preiswerteste Anbieter gewonnen, ohne dass man auf die Qualitätsparameter geschaut hat? Oder wurden da wieder Mauscheleien gemacht, mit politischem Hintergrund, mit Parteifreunden?

Vielleicht war es ja eine renommierte Firma, die vielleicht ihre Qualitäten diesbezüglich im Ausland, zum Beispiel Indien, Russland und so weiter umsetzt, denn da kann man sich ja solchen Murks nicht leisten und in Deutschland Billigmaterial verwendet. Man muss ja Gewinn erzielen und auch deshalb sparen? Das ist wieder mal gelinde gesagt ein Skandal und das zum wiederholten Male (siehe Stuttgart 21 und so weiter). Das sollte mal auf kleinerer Ebene passieren, da rollen gleich Köpfe. Auf jeden Fall bleibt einem die Sprache weg.

Und was sagt die Finanzkontrolle, die Steuerfahnder und ähnliche zu solchen Schlampereien, wenn die Verluste in die Millionen gehen und die DB sprichwörtlich wieder mal Verspätung hat?