Eichsfeld. Ein historischer Vortrag über das Eichsfeld, eine gesperrte Straße zu einem Einkaufszentrum und vieles mehr. Die Neuigkeiten aus dem Eichsfeld und Göttingen in Kurzform.

450 Jahre Jesuiten in Heiligenstadt

In die St.-Martins-Kirche in Heiligenstadt wird am Mittwoch, 5. Juni, um 19.30 Uhr zu einem bedeutenden kulturhistorischen Vortrag eingeladen. Dieser findet anlässlich des 450. Jahrestages des Eintreffens der Jesuiten in Heiligenstadt statt. Der Historiker, Dr. Torsten W. Müller, Direktor des Niedersächsischen Freilichtmuseums Cloppenburg, wird das Publikum mit auf eine Reise durch die Geschichte nehmen und neue Einblicke in die spannenden Entwicklungen im Eichsfeld nach der Ankunft des Jesuitenordens gewähren.

Die Ankunft der Jesuiten markierte den Beginn der katholischen Reform im Eichsfeld, einer Region, die durch die Reformation und ihre Folgen stark beeinflusst war. Müllers Forschungen befassen sich insbesondere mit dem Einfluss der Jesuiten, deren Wirken nicht nur das religiöse, sondern auch das gesellschaftliche Leben im Eichsfeld nachhaltig formte. Durch seine Arbeit konnten viele neue Erkenntnisse, unter anderem aus einer polemischen Schmähschrift aus Mühlhausen von 1576, gewonnen werden.

Der Vortrag wird durch die Enthüllungen aus besagter Schrift ein besonderes Licht auf die Vorgeschichte und die Auswirkungen der Jesuitenmission werfen. Müller, der sich in den vergangenen Jahren besonders der Geschichte und Bedeutung des Jesuitenordens in Heiligenstadt widmete, wurde für sein Engagement und seine Publikationen mit dem „Erich-Kleineidam-Preis“ der Universität Erfurt ausgezeichnet.

Die Veranstaltung wird vom Verein für Eichsfeldische Heimatkunde in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchgemeinde St. Martin ausgerichtet. Gäste sind eingeladen, sich auf eine Zeitreise zu begeben und das Wirken dieser bedeutenden Ordensgemeinschaft aus einer frischen Perspektive zu betrachten. Der Vortrag verspricht nicht nur für Historiker und Kulturinteressierte einen aufschlussreichen Abend, sondern auch für alle Bürger, die sich für die facettenreiche Geschichte des Eichsfeldes interessieren.

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Sichere Zukunft für Familien: Informationsveranstaltung zu Unterstützungsleistungen

Das Familienzentrum Kerbscher Berg lädt in Dingelstädt am Montag, 3. Juni, von 16 bis 17 Uhr werdenden Eltern ein. Bei der Veranstaltung geht es um wichtige Informationen zu Schwangerschaft und Geburt. Von Mutterschutz bis Elterngeld – Fachleute klären über jedes Detail auf und unterstützen bei der Antragstellung für diverse Fördermittel. Es wird ein Überblick über gesetzliche Ansprüche wie Mutterschutz, Elternzeit, Bundeselterngeld, Kindergeld sowie Sorgerecht und Unterhalt gegeben.

Darüber hinaus hilft die Veranstaltung dabei, Unterstützung bei der Beantragung von Mitteln der Thüringer Stiftung „Hand in Hand“ zu erhalten und zeigt Wege zur finanziellen Absicherung über das neu eingeführte Bürgergeld auf. Geleitet wird die Veranstaltung von Andrea Hagedorn, einer erfahrenen Beraterin der Caritas für Schwangere und Familien. Eine Anmeldung wird empfohlen und kann direkt beim Familienzentrum Kloster Kerbscher Berg unter Telefon: 036075 / 690072 oder per E-Mail an familienzentrum@kerbscher-berg.de erfolgen. Weitere Termine zu dem Thema sind für den 11. September und den 6. November stets zur selben Zeit geplant.

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Netzwerk in Nordthüringen fördert Unternehmer

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt lädt am Dienstag, 11. Juni, zu einem Netzwerktag für Geschäftsgründer und etablierte Unternehmen ein. Das Treffen wird von 9 bis 13 Uhr im Business and Innovation Centre (BIC), Waldstraße 2, in Sondershausen durchgeführt.

Es ist eine Gelegenheit für angehende Unternehmer und bestehende Betriebe, sich mit erfahrenen Fachleuten der IHK Erfurt, Handwerkskammer Erfurt, Thüringer Aufbaubank, Bürgschaftsbank sowie Vertretern der Agentur für Arbeit und ThEx-Enterprise auszutauschen. Die Teilnehmer erwartet ein umfassendes Beratungsangebot zu Themen wie Unternehmensgründung, Finanzierung und Fördermöglichkeiten.

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Christian Böduel, Leiter der Regionalbüros Nordthüringen, hebt hervor, dass es eine Chance ist, um Netzwerke zu knüpfen und individuelle Anliegen zu besprechen. Die Teilnahme am Netzwerktag ist kostenlos, jedoch ist eine vorherige Anmeldung bis zum 5. Juni notwendig. Interessierte können sich unter Telefon: 03631 / 90820 anmelden.

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Nördliche Zufahrt zum Kaufpark in Göttingen voll gesperrt

Die Fahrbahn der Otto-Brenner-Straße in Göttingen wird saniert. In diesem Zuge wird der Bereich direkt nördlich der Zufahrt zum Kaufpark von Dienstag, 4. Juni, bis Donnerstag, 6. Juni, voll gesperrt, teilt das Göttinger Rathaus mit. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Der Kaufpark bleibt aus Richtung der Kasseler Landstraße erreichbar. Die Markierung der Fahrbahn erfolge je nach Wetterlage zu einem späteren Zeitpunkt.

Bruckhütte im Stadtwald geöffnet

Die sogenannte Bruckhütte im Göttinger Stadtwald ist ab sofort für Waldbesucher geöffnet, heißt es in einer Mitteilung des Göttinger Rathauses. Die Hütte, die auf dem Weg zwischen Harzblick und Waake liegt, bietet Passanten Gelegenheit für eine Pause im Trockenen. Auf einer kleinen Lichtung lädt die Hütte zum Verweilen ein. Sie ist umgeben vom typischen Buchenmischwald. Bis ins Jahr 1898 befand sich an dieser Stelle eine Gaststätte. Ein Feuer zerstörte 1896 das Ausflugsziel. Später errichtete der Göttinger Verschönerungsverein an dieser Stelle die heutige Schutzhütte. Um den Erholungssuchenden im Göttinger Stadtwald ein schönes Plätzchen zum Entspannen sowie Schutz bei Regen und Wind zu bieten, habe das Team des Göttinger Stadtwalds beschlossen, die Bruckhütte für Besucher zu öffnen. Gleichzeitig appelliert das Team an alle Waldbesucher, den eigenen Müll wieder mitzunehmen und die Hütte sauber zu hinterlassen.

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