Eichsfeld. Eine Serie von Wildunfällen ereignet sich am Wochenende im Landkreis Eichsfeld. Rehe auf der Straße sorgen für teils hohe Sachschäden.

Zu einer Reihe von Verkehrsunfällen mit Wildbeteiligung kam es am vergangenen Wochenende im Landkreis Eichsfeld. Die Dunkelheit und plötzliches Auftauchen von Rehen auf der Fahrbahn führten zu Zusammenstößen, die teils erheblichen Schaden an den Fahrzeugen verursachten. Glücklicherweise blieben alle Fahrzeugführer unverletzt.

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Am Samstag gegen 0.50 Uhr prallte eine Ford Fiesta-Fahrerin, die auf der B 80 von der A 38 kommend in Richtung Arenshausen unterwegs war, nur wenige Meter vor der Abzweigung nach Burgwalde, mit ihrem Fahrzeug und einem die Straße kreuzenden Reh zusammen. Der Unfall forderte das Leben des Tieres und hinterließ einen Sachschaden von etwa 1000 Euro.

Zwei Kollisionen bei der Lengenfelder Warte

Nur zwei Stunden zuvor ereilte einen Audi-Fahrer auf der Kreisstraße, von Bickenriede kommend in der Nähe der Lengenfelder Warte, gleiches Schicksal. Ebenfalls unerwartet sprang ein Reh auf die Fahrbahn. Das Tier konnte zwar nach dem Aufprall entkommen, allerdings entstand auch hier ein Schaden von rund 2000 Euro am Fahrzeug.

Ähnlich erging es einem weiteren Fahrer, der am Freitagabend mit seinem VW Golf zwischen Lengenfelder Warte und Dingelstädt in einen Wildunfall verwickelt wurde. Während das Reh hier ebenfalls flüchtete, erlitt der Golf Sachschäden als Folge des Zusammenstoßes.

Die Eichsfelder Polizei mahnt zur Vorsicht auf ländlichen Straßen und insbesondere zur Dämmerungszeit. Fahrer sollten die Geschwindigkeit anpassen und aufmerksam nach Wildwechseln Ausschau halten, um derartige Unfälle zu vermeiden.

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