Eichsfeld. Immer mehr Eichsfelder und Touristen nutzen die Radwege im Landkreis, teilt der HVE mit. Schüler engagieren sich im Naturschutz und viele weitere Nachrichten lesen Sie hier in Kurzform.

Radfahren im Eichsfeld ist äußerst beliebt

Die bisher eruierten Zahlen des Radzählgerätes am Kanonenbahnradweg (Standort Küllstedt) bestätigen die intensive Nachfrage und Nutzung des Radweges im Eichsfeld, teilt der Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld Touristik (HVE) mit. Auch für die umliegenden Radwege und die Region lasse eine positive Prognose für die Radsaison 2024 erwarten. Das Verkehrsaufkommen ist an den Wochenenden und an den Feiertagen deutlich höher als an Wochentagen. So war der Pfingstmontag dieses Jahres mit 516 Radfahrern der am stärksten frequentierteste Tag auf dem Kanonenbahnradweg. Für den ganzen Monat Mai liegt hier bereits eine Zahl von über 4800 Fahrern vor.

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„Die Saison beginnt ja erst“, so Ute Morgenthal, Geschäftsführerin des HVE. „Wir erwarten ein reges Radfahraufkommen, vor allem weil die E-Bikes immer mehr an Bedeutung für die Freizeitaktivitäten der Gäste hier im Eichsfeld, aber auch für die Eichsfelder selbst gewinnen.“ Auch am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, machten sich viele Radler bei herrlichem Wetter auf den Weg. 707 Radfahrer wurden auf dem Fernradweg Leine-Heide-Radweg beziehungsweise dem Leine-Rhume-Hahle-Radweg bei Marth registriert. Der Monat Mai war hier bereits mit mehr als 7100 Fahrern frequentiert. Für die Hauptmonate Mai bis September der Radsaison lässt die Prognose also nur auf diesen beiden Streckenabschnitten etwa 50.000 Radler erwarten.

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Mit moderner Technik ausgestattet, werden die beiden neu installierten Radzählgeräte jetzt verlässliche Zahlen für die nächsten Jahre liefern können. Die Erhebungen sind bedeutend für die Entwicklung der Tourismusstrukturen in der Region. Mittlerweile ist das Eichsfeld ein beliebtes Ziel für den Radtourismus geworden. Dieser Bereich erfuhr neben dem Wandertourismus einen sichtbaren Aufschwung, der die Region nicht nur für die Eichsfelder bekannter und attraktiver macht, sondern auch die Hotellerie und Gastronomie begünstigt. „Es lohnt sich folglich, in die Radwege- und Wanderwege-Infrastruktur zu investieren und den Aktivtourismus im Eichsfeld noch intensiver zu vermarkten“, sagt HVE-Vorsitzender Gerold Wucherpfennig.

Trauerweg mit Grill und Gedenken

Die Begleiter des Trauercafés in Heiligenstadt möchten Trauernde zu einer Stärkung auf dem Trauerweg am Freitag, 14. Juni, um 16 Uhr zum Haus auf der Bleibe Heiligenstadt einladen. Die Parkplätze beim Haus auf der Bleibe sind knapp, deshalb sollen Teilnehmer bitte auf dem Wanderparkplatz „Alte Burg“ parken (B80 von Heiligenstadt kommend Richtung Uder auf der linken Seite). Von dort sind es etwa 300 Meter zum Haus auf der Bleibe. Es wird Zeit geben, in der Alten Burg Kapelle der Verstorbenen zu gedenken. Getränke sind vorhanden und der Grill ist auch angezündet. Da so ein Treffen von einer bunten Mischung lebt, kann – wer möchte – einen kleinen kulinarischen Beitrag dazu beitragen. Wegen der Planung wäre eine Anmeldung gut, unter Telefon: 03606 / 50970 oder per E-Mail: sterner.h@caritas-bistum-erfurt.de.

Jagdgenossenschaft Heiligenstadt unterstützt Förderzentrum

Auch im Schuljahr 2023/24 initiiert die Jagdgenossenschaft Heiligenstadt die erneute Planung und Durchführung des Projektes „Aktion Wald – Müll sammeln“ im Jagdrevier Heiligenstadt I. Die Klasse 8 des Staatlichen regionalen Förderzentrums Eichsfeld und ihre Klassenlehrerin, Elisabeth Zimmermann, befreiten jetzt zum Beispiel gemeinsam mit dem Jäger Helmut Häger einen Teil dieses Reviers vom Müll. Für die Kinder und Jugendlichen war auffällig, dass sie im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich weniger Müll sammelten. Dies spreche für ein steigendes Umweltbewusstsein der Menschen und die Achtung der Natur. In Gesprächen mit Helmut Häger wurde deutlich, wie sich die Pächter Christoph Leonardt, Alexander Häger und André Häger um die Sauberkeit ihres Reviers „Jagdrevier Heiligenstadt I“ bemühen.

Die Schützlinge des Förderzentrums Birkungen waren mit Jäger Helmut Häger im Revier unterwegs.
Die Schützlinge des Förderzentrums Birkungen waren mit Jäger Helmut Häger im Revier unterwegs. © Förderzentrum Birkungen | Katrin Gebhardt

Bei der Auswertung des Projekttages wurde deutlich, dass die Förderung des Umweltbewusstseins von großer Bedeutung für alle ist, sowohl im täglichen Leben als auch im schulischen Kontext. Mit diesem Aktionstag ist es erneut gelungen, die Wichtigkeit dieses Themas zu unterstreichen. Das gemeinsame Miteinander sowie der Spaß beim Wandern und Arbeiten kamen natürlich auch nicht zu kurz.

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Die Klasse 8 und ihre Lehrerin möchten sich außerdem bei Johannes Wehr bedanken, der den guten Kontakt zwischen der Jagdgenossenschaft Heiligenstadt und dem Förderzentrum pflegt. Ein weiteres Dankeschön gilt Alexander Rinke für die Einladung zu Bratwurst und Getränken sowie der Jagdgenossenschaft für die großzügige finanzielle Zuwendung für die Klasse 8. Das Geld wird für ein soziales Projekt im kommenden Schuljahr genutzt. Über die weitere gute Zusammenarbeit würde sich das Förderzentrum sehr freuen.

Smartphone-Aufbaukurs in Dingelstädt

Einen Smartphone-Aufbaukurs für Android-Geräte bietet das Familienzentrum Kloster Kerbscher Berg in Dingelstädt am Freitag, 7. Juni, von 9.30 bis 12 Uhr an. In diesem Kurs erhalten Interessierte in ruhiger Atmosphäre weiterführende Informationen zum Smartphone, die sich auf die Nutzung des Internets konzentrieren. Ebenso wird die Nutzung von Messenger-Diensten Teil dieses Kurses sein. Gelernt wird Schritt für Schritt, dabei gibt es Zeit für Übungen, Fragen und Wiederholungen. Mitzubringen ist das eigene Smartphone (Betriebssystem Android) und das dazugehörige Ladegerät. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf neun Euro. Anmeldung: bis spätestens 1 Werktage vor Kursbeginn unter Telefon 036075 / 690072, oder E-Mail: familienzentrum@kerbscher-berg.de.

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Musikalische Reise ins Mittealter in Worbis

Eine musikalische Pilgerreise unter dem Motto „Durch die Zeiten“ plant die Formation „ars canendi“. Das über die Grenzen des Eichsfeldes bekannte Kammermusik-Ensemble, das sich der Pflege der Musik des Mittelalters und der Renaissance widmet, gibt am Sonntag, 16. Juni, in der Kirche Peter und Paul in Worbis um 15 Uhr das gleichnamige Konzert. Begleitet von verschiedenen Instrumenten, wie Harfe, Geige, Drehleier, Mandoline, Querflöte, Gemshorn, Cister, Okarina, Trommeln und Schellen begeistert die Gruppe mit außergewöhnlichen Musikstücken und lädt den Zuhörer zu einer Zeitreise ein. Dabei versucht „ars canendi“ authentisch zu sein. Das Repertoire des Ensembles erstreckt sich vom „Merseburger Zauberspruch“ über die „Cantigas de Santa Maria“ bis hin zu traditionellen Weisen aus Deutschland und Europa. Werke aus der englischen und spanischen Renaissance sind auch dabei. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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