Erfurt. „Am laufenden Band“ sollen Paare im Augustinerkloster in halbstündigen Feiern einen „Segen to go“ erhalten. Welcher Ort in Erfurt dafür hergerichtet wird.

Zum „Tag der Roten Rosen“ lädt der Evangelische Kirchenkreis Erfurt etwa 20 Paare aus Thüringen ein, sich segnen zu lassen. Am Sonntag, den 9. Juni von 13 bis etwa 19 Uhr können Paare im Augustinerkloster Erfurt einen Segen „mitnehmen“. Die Feier soll eine Art „Segen to go“ für Paare sein, sagt Augustinerpfarrer Bernd S. Prigge. „Sie ist für alle gedacht, die in den vergangenen Jahren geheiratet haben, aber noch nicht kirchlich getraut sind, zum Beispiel weil Corona dazwischen kam oder man den Aufwand für eine Hochzeit scheute. Aber auch andere Liebespaare können sich segnen lassen“, berichtet er.

Erfurter Pfarrer segnen „am laufenden Band“

Drei Pfarrer des Kirchenkreises wirken mit, damit die Segenshandlungen „am laufenden Band“ stattfinden können. Die etwa halbstündige Segensfeier soll unkompliziert ablaufen: Paar und Pfarrer lernen sich vorher kurz kennen. Das Paar wählt ein biblisches Motto aus, und jeder schreibt auf, was er am anderen liebt und ihm wünscht. Dann gibt es den Segen: den Zuspruch für alles Gute, das Gott den Menschen schenkt, um erfüllt und glücklich zu leben. Anschließend ist Zeit für ein Foto und ein Glas Sekt.

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Die Idee zur Rosenkirche hatte Augustinerpfarrer Prigge. Der Rosengarten in historischen Mauern wurde durch Rosenbögen als Apsis und durch Apfelbäume als Säulen erschaffen. Er soll den Eindruck eines offenen, erhabenen Raumes erzeugen. „Die Liebe gehört zu den existenziellen Grundbedürfnissen des Menschen – wohl jeder Mensch will lieben und geliebt werden“, erklärt der Augustinerpfarrer seine Idee.

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