Unterstützung für betroffene Familien aus einem Dorf im Kreis Nordhausen gibt es kurzfristig vom Land Thüringen. Wo Hochwasseropfer den Antrag herbekommen und welche Schäden ersetzt werden.

Die Windehäuser Hochwasseropfer bekommen nun auch definitiv Hilfe durch den Freistaat Thüringen. Was Heringens Bürgermeister Matthias Marquardt (Linke) schon mehrfach in Aussicht stellte, jedoch nie verbindlich verlautbarte, vermeldete er kurzfristig am Montag. „Neben der Unterstützung für die vom Hochwasser betroffenen Familien über das Spendenkonto der Stadt Heringen, stehen jetzt auch Unterstützungsleistungen des Freistaates zur Verfügung“, so der Chef der Landgemeinde Heringen.

Allerdings liege der Schwerpunkt bei den Landesmitteln darin, insbesondere Schäden am Hausrat zu ersetzen. Für die Beantragung der Unterstützungsleistungen gebe es laut Marquardt jedoch nur ein enges Zeitfenster. Daher sollten sich Betroffene schnellstmöglich darüber informieren, ob sie einen Anspruch auf Zahlung haben. Gegebenenfalls sollten diese einen Antrag stellen, der über die Homepage www.stadt-heringen.de oder per E-Mail unter hauptamt@stadt-heringen.de angefordert werden kann. Alternativ kann man diese auch im Heringer Rathaus abholen oder über die Internetseite der Thüringer Staatskanzlei unter www.thueringen.de/fuer-buergerinnen/buergeranliegen laden.