Südharz. Was es so alles gibt im Kreis Nordhausen. Auch eine Orgel, die begehbar ist. Da kann man schauen, wie der Wind in die Pfeifen gelangt.

Die Orgel der Ilfelder St.-Georg-Marien-Kirche hat sich herausgeputzt. Zum Orgelfest am Freitag, 14. Juni, und Sonnabend, 15. Juni, zeigt sie sich in neuem Gewand, gewährt ungeahnte Einblicke und Überraschungen. Welche genau, möchte Pfarrer Gregor Heimrich noch nicht verraten. Er empfiehlt einen Besuch.

Anfang dieses Jahres begannen in Ilfeld umfangreiche Arbeiten an der Orgel. Dabei ist gründlich sauber gemacht worden. Jede Pfeife nahmen die Orgelbauer der Halberstädter Firma Hüfken in die Hand. „Die Metallpfeifen durften warm baden, die Holzpfeifen wurden innen und außen ausgebürstet. Nun, mit sauberen Pfeifen, klingt auch die Orgel wieder sauber“, erklärt Kreiskantorin Christine Heimrich.

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Zusätzlich ist ein Orgelstudio entstanden. Nach einigen Umbauten ist das Instrument begehbar. Man kann sich hineinbegeben und sehen, wie der Wind vom Blasebalg zu den Pfeifen geleitet wird und welchen Weg die mechanischen Signale nehmen, die die Organistin am Spieltisch mit ihren Fingern auf die Reise schickt.

Und das ist noch nicht alles. In das Orgelstudio sind einige Extras eingebaut worden. Die Eröffnung ist am 14. Juni um 18 Uhr mit einem öffentlichen Empfang. Am 15. Juni folgt ein Orgelfest mit Musik, Führungen, Speis und Trank.

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