Südharz. Zum Internationalen Tag des Luchses am 11. Juni fordert der Thüringer Nabu mehr Schutz für den Luchs und seine Lebensräume, unter anderem auch im Südharz.

Der seltene Luchs kehrt zaghaft nach Deutschland und Thüringen zurück. Auswilderungsprojekte wie in Thüringen können dem Luchs helfen, sich hier wieder dauerhaft anzusiedeln. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die großen Katzen zahlreichen Gefahren ausgesetzt sind, berichtet der Thüringer Naturschutzbund (Nabu). Raubbau an den Wäldern und illegale Abschüsse von Luchsen auch in Thüringen erschweren die Ausbreitung der Tiere.

Silvester Tamás vom Luchsprojekt des Nabu sagt: „Es ist wichtig, die Lebensräume der Luchse besser zu schützen und zu vernetzen. Dazu gehört, die Schutzgebiete im Wald zu schonen. Aber leider kommt es gerade hier immer wieder zu gravierenden forstwirtschaftlichen Eingriffen. Mit unserer Aktion ‚LuchsWald‘ leisten wir einen wertvollen Beitrag, um Waldgebiete zu schützen.“

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Luchse würden in Thüringen immer noch verfolgt und getötet. Die Täter werden in der Regel nicht ermittelt und gehen straffrei aus. „Nur wenn die Landesregierung mit der Einrichtung einer Stabsstelle zur Aufklärung endlich die Ressourcen zur Verfügung stellt, um solche Straftaten zu verfolgen und aufzuklären, haben die Pinselohren hier eine echte Chance“, so Tamás. red

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