Nordhausen. Die vorläufigen Ergebnisse zu den Ortsbürgermeisterwahlen in Buchholz, Stempeda, Haferungen, Mauderode und Herrmannsacker liegen vor.

Die Stempedaer wünschen sich Kirsten Reichardt

Vor zwei Wochen war der Wahlschein in fünf Dörfern des Landkreises Nordhausen leer, weil es keinen Bewerber um das Ehrenamt des Ortsteilbürgermeisters gab. Die Dorfbewohner schrieben daraufhin ihre personellen Wünsche auf. Aus diesen Ergebnissen resultierten allerorts die Stichwahlkandidaten.

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Geht es nach dem Willen der Bewohner von Stempeda, ist Kirsten Reichardt ihre nächste Bürgermeisterin. In der Stichwahl erhält sie 57,1 Prozent der abgegebenen Stimmen. 42,9 Prozent entfallen demnach auf Riccardo Roßmell.

Relativ hohe Wahlbeteiligung in Buchholz

In Buchholz gewinnt Susann Gerlach (56,4 Prozent) die Stichwahl gegen Monika Wüstemann. Hier ist die Wahlbeteiligung mit 71,3 Prozent auffallend hoch.

In Mauderode erhält Eckehard Kramer die meisten Stimmen

In Mauderode kamen Eckehard Kramer und Lars Selle in die Stichwahl. Aus dieser geht Kramer an diesem Sonntag als Sieger hervor. Von den 100 Wahlberechtigten beteiligten sich 62. Nur eine Stimme ist ungültig. Von den 61 anderen bekommt Kramer 38 (das sind 62,3 Prozent) und Selle 23 (demnach 37,7 Prozent). Ob Kramer diese Wahl jetzt annimmt, ist noch nicht bekannt.

Wolter siegt in Haferungen

Auch in Haferungen liegt das vorläufige Endergebnis der Ortsteilbürgermeister-Stichwahl vor. Anne-Katrin Wolter hat 58 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten. Für Heiko Materne sprechen sich 42 Prozent aus. Von den 135 wahlberechtigten Haferungern haben sich 90 an der Stichwahl beteiligt. Das sind 66,7 Prozent. Von den 81 gültigen Stimmen entfallen 47 auf Wolter und 34 auf Materne. Fraglich bleibt, ob Wolter diese Wahl annimmt. Im Vorfeld der Kommunalwahlen hatte sie ihren Verzicht auf das Ehrenamt erklärt.

Herrmannsacker möchte Schräpler

Dirk Bertram will nicht mehr Ortsteilbürgermeister in Herrmannsacker sein. Dennoch haben ihm die Dorfbewohner vor zwei Wochen die meisten Stimmen gegeben. Bei der Stichwahl hat ihn nun aber Karsten Schräpler überholt. Von den 280 Wahlberechtigten sind 192 zur Wahl gegangen. Das sind 68,6 Prozent. Von den 187 gültigen Stimmen erhält Schräpler 126 (67,4 Prozent). Bei Bertram machen 61 Dorfbewohner ihr Kreuz (32,6 Prozent). In den nächsten Tagen muss geklärt werden, ob Schräpler diese Wahl annimmt.

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