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Besonderer Marktstand in Mühlhausen

Die Fresenius-Schulen mit ihrem Standort Mühlhausen und das Gut Sambach in Mühlhausen sind am 7. Juni, 8 bis 14 Uhr, gemeinsam unterwegs bei einer Marktaktion auf dem Obermarkt. Die Schule und der Landwirtschaftsbetrieb wollen zeigen, wie einfach es ist, leckere und gleichzeitig gesunde Nahrungsmittel zu verarbeiten. „In ihrer Ausbildung zu Diätassistentinnen und Diätassistenten haben sie gelernt, was eine gute Ernährung ausmacht. Dieses Wissen wollen wir nun zum Markttag auf dem Obermarkt teilen“, sagt Ramona Weber, stellvertretende Standortleiterin und Fachbereichsleiterin der Diätassistenz an den Fresenius-Schulen in Mühlhausen. „Bei vielen Ausbildungen der Ludwig-Fresenius-Schulen gehören die Themen Ernährung und Nahrungszubereitung zu essenziellen Lerninhalten. Bei unserer Marktaktion mit dem Gut Sambach möchten wir einmal ganz praktisch zeigen, wie sich gesunde, biologisch angebaute Lebensmittel auf einfache Art und Weise im Alltag verarbeiten lassen – selbst wenn man nur wenig Zeit hat.“

So nutzen die angehenden Diätassistentinnen und Diätassistenten regionale, saisonale Bioprodukte von Gut Sambach und stellen daraus vor Ort aromatische Speisen her, beispielsweise ein frisches Pesto aus Kräutern und andere kleine Snacks. Interessierte können sich außerdem zu Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln und gesunden Rezepten beraten lassen. „Auch die Kleinsten dürfen probieren: Schülerinnen und Schüler der Erzieher-Ausbildung bringen Kindern umliegender Kindergärten auf spielerische Art und Weise näher, wie lecker frisches Obst und Gemüse ist“, sagt Weber. Parallel dazu laden die angehenden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten alle Gäste zu kurzen Fitness-Sessions ein. Die ebenfalls mitwirkenden Schülerinnen und Schüler der PTA-Ausbildung fokussieren sich auf die heilenden Kräfte von Kräutern und bereiten wohlschmeckende Kräutertees zu.

Neuer Vorstand für den Ortsverein

Der Ortsverein Mühlhausen der Arbeiterwohlfahrt hat gewählt. Die Mitglieder setzten ihr Vertrauen in ein engagiertes Team, das die Zukunft des Vereins prägen und gestalten wird. Zum neuen Vorsitzenden wurde Oleg Shevchenko gewählt. Shevchenko hat die Mitglieder mit seinen Visionen für den Ortsverein Mühlhausen überzeugt. Den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden übernehmen Heidi Kunstmann und Sandy Kirchner. Beide sind keine Unbekannten im Vereinsgeschehen und konnten in der Vergangenheit durch ihre kreativen Ideen überzeugen. Die Position der Beisitzerin wurde an Bärbel Schadeberg vergeben. Sie ist die Einrichtungsleiterin des Awo-Kindergartens „Zwergenland“ in Mühlhausen.

Der neue Vorstand mit Sandy Kirchner (von links), Oleg Shevchenko, Heidi Kunstmann, Bärbel Schadeberg und Lysann Haase vom Awo-Regionalverband Mitte-West-Thüringen..
Der neue Vorstand mit Sandy Kirchner (von links), Oleg Shevchenko, Heidi Kunstmann, Bärbel Schadeberg und Lysann Haase vom Awo-Regionalverband Mitte-West-Thüringen.. © Awo Mühlhausen | Manuela Vogt

Wanderung zum Rondel im Hainich

Der Hainich-Rennstieg-Verein wandert am Donnerstag, 30. Mai, am Waldrand des Hainichs zum „Rondel“, einer wahrscheinlich mittelalterlichen Befestigungsanlage. Wanderführer Walter Oppel vom Hainich-Rennstieg-Verein weiß einiges über sagenumwobene Missetaten der „Schwarzen Grete“ zu berichten. Die Wanderung ist acht Kilometer lang und mittelschwer. Los geht es um 13 Uhr in Kammerforst am Obergut.

Außergewöhnliches Konzert in Niederdorla

Zu einem außergewöhnlichen Konzert laden die „Orgelfreunde Niederdorla“ für Sonntag, 2. Juni, 17 Uhr, in die St. Johanniskirche nach Niederdorla ein. Erwartet wird die Jugendmusiziergruppe „Michael Praetorius“ aus Leipzig. Sie ist nach dem Komponisten Michael Praetorius benannt, der 1571 in Creuzburg an der Werra geboren wurde und im Übergang von der Renaissance zum Barock zu den bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten zählte. Dieses Ensemble besteht aus etwa 30 Mitgliedern zwischen zwölf und 20 Jahren. Obwohl die Musiker recht jung sind, haben sie sich der alten Musik verschrieben. Sie spielen auf historischen Instrumenten mit abwechselnden Besetzungen, sodass der Sound vergangener Zeiten auf eine ganz erfrischende Art wieder lebendig wird. „Es ist erstaunlich und faszinierend, mit welcher Professionalität die jungen Musiker ihre Instrumente beherrschen“, heißt es vom Niederdorlaer Musik-Experten Günter Schlaffke. Die „Praetorianer“ haben in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal und bereits zahlreiche Preise erzielt. Auch auf Konzertreisen in Italien, Frankreich, Polen, im Baltikum, Norwegen, den USA und Israel erwarben sich die jungen Musiker hohe Anerkennung. Anlass dieses Konzertes ist der 350. Todestag von Matthias Weckmann, der 1616 in Niederdorla geboren wurde und 1674 in Hamburg verstarb. Ähnlich wie Praetorius gehörte Weckmann zu den herausragenden Musikern des Frühbarock.

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