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Hohes Niveau und gute Auswahl der Stücke sorgt für kurzweilige Unterhaltung

Mit einem Konzert der Kreismusikschule „Johann Sebastian Bach“ wurde im Saal der Alten Strumpffabrik Diedorf der Frühling begrüßt. Das schreibt Stefan Schmidt aus Diedorf.

Zwei Bläserklassen, das Blasorchester der Kreismusikschule mit Schülern der Außenstellen Diedorf/Lengenfeld und des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Lengenfeld unterm Stein musizierten jetzt in der Alten Strumpffabrik in Diedorf auf höchstem Niveau. 

Die jüngsten Instrumentalisten zeigten, wie gut man sein Instrument schon nach kurzer Zeit beherrschen kann.
Die jüngsten Instrumentalisten zeigten, wie gut man sein Instrument schon nach kurzer Zeit beherrschen kann. © Stefan Schmidt

Der Nachmittag wurde von den Jüngsten eröffnet. Die spielten auf ihren Instrumenten zum Teil seit nicht einmal einem Jahr. Umso beeindruckender war der geschlossene Orchesterklang. Zu hören waren Ausschnitte aus bekannten Werken, die für eine sehr kurzweilige Stückauswahl sorgten. Bemerkenswert auch, dass die Kinder alle Titel selbst ansagten. So natürlich und dabei professionell, da konnten sich die Erwachsenen im Publikum eine Scheibe abschneiden. 

Im Mittelteil hörten wir solistisch Schlagzeuger und Bläser, mit einem Repertoire aus dem Unterricht. Die Aufführungspraxis ist so wichtig. Was nützt das schönste Spiel, wenn man es vor Publikum nicht reproduzieren kann. Das war wiederum begeistert und hat jeden Beitrag herzlich applaudiert. 

Ganz in Schwarz gekleidet, begannen die Älteren den dritten Teil vom Konzert mit der Filmmusik von „Game of Thrones“. Schnell war vergessen, dass da Schüler sitzen. Eine exzellente Schlagwerkgruppe, einschließlich großer Pauken, unterstützte sie mit sauberen Einsätzen, gut aufgestellten Blech- und Holzbläser. Das Ergebnis war ein sehr ausgewogenes Klangbild mit einer wunderbaren Dynamik. Erst später ist mir aufgefallen, dass ich die Streicher nicht vermisst habe. Selbst die Harfe wurde sehr gut durch das Xylophon ersetzt. 

Natürlich hat das auch mit der Leitung der Orchester und den perfekten Arrangements der Stücke zu tun. Diese wurden von den Schülern größtenteils selbst vorgeschlagen. Auffällig ist dadurch, die Spielfreude aller Beteiligten und der angenehme Umgang miteinander. Bei diesen Lehrkräften möchte man selbst wieder Schüler sein. Für mich ist das der einzige und richtige Weg, um Kinder für traditionelle Musik zu begeistern. 

Das Frühjahrskonzert der Musikschule in der Alten Strumpffabrik wurde abgerundet durch Kaffee und extrem leckeren Kuchen. Die exklusive Verköstigung gewährleisteten die Damen des Fördervereins der Kreismusikschule „Johann Sebastian Bach“. Musikalisch und kulinarisch sind alle bei diesem Konzert auf ihre Kosten gekommen. Das Team der Alten Strumpffabrik bedankt sich für diesen wunderbaren Nachmittag. Ist das der Beginn einer Tradition? Man kann ja auch einmal über ein Herbstkonzert nachdenken. 

Salza-Gymnasium kickt gegen Thüringens Beste

Ein Team des Salza-Gymnasiums stand Ende Mai im Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Fußball. Darüber berichtet Heike Prehl aus Bad Langensalza.

Voller Erwartungen reiste das Team des Salza-Gymnasiums Bad Langensalza an, um in der Wettkampfklasse IV gegen das Sportgymnasium Jena, die Regelschule Heldburg, das Sportgymnasium Erfurt, Gymnasium Zeulenroda, das Humboldtgymnasium Weimar und das Gymnasium Ruhla anzutreten. Qualifiziert hatten sich die Salza-Gymnasiasten für das Landesfinale in Erfurt mit dem souveränen Erfolg beim Finale des Schulamtsbezirks Nordthüringen.

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Die sieben Mannschaften spielten in zwei Gruppen die Halbfinalisten aus. Unser Team traf im ersten Spiel auf das Sportgymnasium Jena und unterlag letztendlich mit 0:2. Im anschließenden zweiten Spiel unterlagen unsere Jungs knapp gegen die Regelschule Heldburg mit 1:2, wobei eigentlich ein Sieg möglich gewesen wären. Damit belegte unser Team in der Vorrunde den dritten Platz. Im letzten Spiel traf unser Team im Spiel um Platz 5 auf das Gymnasium Zeulenroda. Auch dieses Spiel wurde leider mit 0:2 verloren. Letztendlich belegte unser Team den sechsten Platz.

Die guten Leistungen aus den vorherigen Turnieren konnten leider nicht abgerufen werden. Trotzdem ist das Erreichen des Landesfinales eine sehr gute Leistung.

Für das Salza-Gymnasium spielten: Otis Bause (5b), Theo Schulz (6d), Tiago Seyfarth (6d), Eric Junghans (6d), Jakob Frank (6b), Adrian Roß (5b), Theo Kochner (5b), Oscar Trutte (5b), Theo Stein (5b), Tymofii Patskin (5b). Nicht eingesetzt im Finale: Philipp Jaritz (6d), Moritz Gegner (5b).

Wandertag innerhalb der Behindertenwoche in Mühlhausen

Der traditionelle Wandertag zur Woche für Menschen mit Behinderung führte in diesem Jahr zum Bratwurstmuseum. Es berichtet Susann Keyser aus Mühlhausen.

Traditionell regnete es am Morgen der Wanderung. Mit Beginn der Tour schloss der Himmel seine Pforten. 23 Wanderlustige starteten gutgelaunt am Schwanenteich.

Der Wandertag innerhalb der Woche der Behinderten führte zum Bratwurstmuseum.
Der Wandertag innerhalb der Woche der Behinderten führte zum Bratwurstmuseum. © Susann Keyser | Susann Keyser

Die Runde führte uns, bedingt durch die Umgestaltung zum Quellenpark, über den Schneidemühlenweg und die Popperöder Quelle zum Stadtwald. Dort vergrößerte sich die Gruppe um weitere zwölf Teilnehmer. Nach einem Rundgang auf dem Gelände des Bratwurstmuseums Mühlhausen und interessanten Ausführungen von Frau Luck vom Rassegeflügelzüchterverein zu den gefiederten Bewohnern in den Volieren, stärkten wir uns mit einer Bratwurst. Die Ausstellung beinhaltet viel Wissenswertes rund um die Wurst und konnte besucht werden. Die Tschu-Tschu-Bahn brachte uns zurück in die Stadt, mit Schlager und kleiner Stadtrundfahrt. Alle waren sich einig, das war ein schöner Ausflug.

Kinder laufen in Sundhausen für Kinder

Über ein sportliches Event der besonderen Art schreibt Sabrina Thon aus Kirchheilingen.

Trotz der düsteren Wetterprognosen wetteiferten Schüler und Schülerinnen der Thepra-Grundschule Kirchheilingen, Kinder der Therpa-Kindertagesstätte „Am Igelsgraben“ Kirchheilingen sowie Kinder der Thepra- Kindertagesstätte „Angermäuse“ Sundhausen auf dem Sundhäuser Anger tapfer um gute Platzierungen beim inzwischen zur Tradition gewordenen Crosslauf.

Für die schnellsten Crossläufer gab es Medaillen.
Für die schnellsten Crossläufer gab es Medaillen. © Sabrina Thon | Sabrina Thon

Der Crosslauf, der nun schon zum zehnten Mal stattfand, wird jedes Jahr durch die Stiftung Landleben organisiert. Hierbei handelt es sich um einen Lauf, bei dem sich die Kinder mit Freude und Ausdauer in den Läufen der jeweiligen Alters- und Klassenstufen beweisen können. Eltern, Großeltern, Lehrer und Erzieherinnen feuerten die Kinder beim Start an.

Nach den Läufen fand die Siegerehrung, aufgrund des starken Regens, spontan auf dem Sundhäuser Saal statt. Hier wurden alle Läufer mit Urkunden, Buttons und die Schnellsten mit Medaillen belohnt.

Auch kleine Kostproben aus der Landfactur Kirchheilingen wurden an die Läufer verteilt. Der Sundhäuser Kindergarten und viele engagierte Eltern sorgten vor Ort für reichliche Verpflegung in Form von Bratwürsten, Getränken, Waffeln und leckeres Eis. Schön ist auch, dass die jeweiligen Einrichtungen von der Stiftung Landleben für die Teilnahme mit einer Spende belohnt werden. Wir von der Thepra-Grundschule werden unseren Anteil für unsere anstehende Festwoche zum 10-jährigen Schulbestehen für unsere Klassenprojekte nutzen.

Im kommenden Jahr findet der Crosslauf wieder in Tottleben statt.

Unser herzlicher Dank geht an Christopher Kaufmann und Thomas Mörstedt von Stiftung Landleben, den Sundhäuser Kindergarten und die vielen Helfer vor Ort für die Ermöglichung dieses schönen Nachmittags.

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