Weimar. Kabarettist Andreas Rebers geht im Spiegelzelt die Frage nach, „Was ist das Leben?“, und das mit viel Musik und Humor.

Der Kabarettist Andreas Rebers stellt sich mit seinen analogen Bühnenprogrammen der Digitalisierung entgegen. Er sieht die Bühne als Schlachtfeld im Kampf gegen die Schattenseiten des Digitalen, achtet jedoch trotzdem stets darauf, dass die Heiterkeit nicht vollständig verloren geht. Das sagt er vor seinem Auftritt in Weimar.

Was verbindet Sie mit dem Spiegelzelt und mit Weimar?

Tradition. Ich war von Anfang an dabei und hatte immer wundervolle Vorstellungen.

2024 wird das Spiegelzelt 20 Jahre alt. Was feiern Sie in diesem Jahr?

Silberhochzeit.

Welches Geschenk ist für Sie unbezahlbar?

Gesundheit und Spiritualität.

Was würden Sie dem Köstritzer Spiegelzelt ins Poesiealbum schreiben?

Ein schönes Wort ist Mutterglück wie seltsam klönge Gluttermück.

Das Spiegelzelt unterstützt die Aktion „Weltoffenes Thüringen“. Was treibt Sie politisch derzeit um?

Ich war mein ganzes Leben ein politischer Mensch. Mittlerweile verorte ich mich in der radikalen Mitte und ich stelle fest, dass, wenn die Ränder aufeinander losgehen, es in der Regel immer auf Kosten der Mitte geht. Ich befürchte, dass unsere Gesellschaft erodiert und durch die Digitalisierung den gesellschaftlichen Diskurs überhitzt. Das ist nicht gut für den Verstand.

Was kann die Kunst für die ein menschenwürdiges und demokratisches Miteinander tun?

Sich einmischen, gut sein und Verantwortung übernehmen.

Andreas Rebers tritt am Mittwoch, 12. Juni, um 20 Uhr im Köstritzer Spiegelzelt auf. Tickets für die Veranstaltung sind erhältlich unter www.ticketshop-thueringen.de.