Elmar Otto über den anhaltenden Streit ums Gendern.

Der Beschluss des Landtags ist zehn Monate alt. 38 Abgeordnete votierten dafür und 36 dagegen, dass in Landesverwaltung und Schulen nicht mit Gendersternchen, -unterstrich und -doppelpunkt gearbeitet wird. „Beifall CDU, AfD, Gruppe der Bürger für Thüringen. Unruhe Die Linke, SPD, Bündnis 90/Die Grünen“, heißt es im Plenarprotokoll. Damit waren Grenzen geschlechtergerechter Sprache klar abgesteckt. Doch Papier ist geduldig. Und so ignoriert die Landesregierung die Mehrheitsmeinung.