Nicht nur am Muttertag sollte man mal Danke sagen, findet Ireen Wille.

Mal ganz ehrlich, man muss uns Müttern nicht jeden Tag sagen, dass die Welt ohne uns aus den Fugen geraten würde. Man muss auch keine Kniefälle machen, wenn der Kühlschrank gefüllt und das Abendbrot vorbereitet ist, die Klamotten sauber im Schrank und die Spielsachen an Ort und Stelle sind. Es bedarf auch keines anerkennenden Schulternklopfens, wenn wir es früh morgens immer wieder schaffen, dass tatsächlich alle gekämmt und mit einem Paar identischen Strümpfen pünktlich im Schulbus sitzen, obwohl die allabendliche „Ich bin noch nicht müde“-Aufführung mit dem Schlussakkord der Mutter erst ein spätes Ende fand.

Was wir Mütter brauchen, ist eigentlich gar nicht so viel, aber doch bedeutend: Ehrliche Anerkennung dafür, dass wir neben Beruf und Hobbys, neben all den zehrenden Dingen des täglichen Lebens, jedes Mal aufs Neue ganz unbemerkt dafür sorgen, dass die Familie auf der Sorglos-Welle reiten kann. Hin und wieder mal ein Dankeschön für unsere Superheldinnentaten kann aber auch nicht schaden. In diesem Sinne: allen Mamas einen erholsamen Muttertag! Ihr seid spitze!

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