Saasa. Julia Grünler über ein wechselhaftes Pfingstwochenende, viele Maibäume und Regen, der manchmal einfach egal ist.

Obwohl es zwischenzeitlich goss wie aus Kübeln und die Wolkentürme am Himmel immer dunkler zu werden schienen: In Saasa ließ sich kaum einer die Stimmung vermiesen. „Das ist gleich vorbei“, verkündete der Richtmeister immer wieder optimistisch. Ein Zurück gebe es beim Setzen sowieso nicht, einmal begonnen, müsse bis zum Schluss weitergemacht werden. Während mehr als 30 Burschen völlig durchnässt am Baum ausharrten, um diesen in die Senkrechte zu bewegen, verkrümelten sich treue Besucherinnen und Besucher unter Schirmen, Bäumen, Zelten oder suchten in Hauseingängen Schutz. Auch um den Bierwagen tummelte man sich. Die Schalmeienkapelle aus Wetterzeube spielte unbeeindruckt unter dem Schutz eines Pavillons weiter.

Julia Grünler, Lokalreporterin im Saale-Holzland
Julia Grünler, Lokalreporterin im Saale-Holzland © Lutz Prager | Lutz Prager

In zahlreichen Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis, wie zum Beispiel in Serba, Wetzdorf, Königshofen, Bad Klosterlausnitz, Quirla und Tautenhain, wurde am Pfingstwochenende ebenfalls der traditionelle Maibaum gesetzt. Für uns im Saale-Holzland nun mal eine wichtige Sache, da tut auch ein heftiger Regenguss zum Glück keinen Abbruch.

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