Innenausbau im „Deutschen Hof“ in Gräfenroda

Gräfenroda  Gräfenroda. Neben dem Straßenbau ist das Bürgerhaus immer noch die größte Baustelle im Ort. Arbeiten am Wolfsbach.

Die Gemeinde Gräfenroda hat in diesem Jahr viel vor. Nachdem der Gemeinderat soeben den Haushalt für das laufende Jahr verabschiedet hat (wir berichteten), kann es nun auch an die Baumaßnahmen gehen.

Im Bürgerhaus „Deutscher Hof“ wird man davon beim Vorbeilaufen nicht viel sehen, hier geht es dieses Jahr an den Innenausbau. Vergeben wurden die Elektroarbeiten, der Trockenbau, die für Arbeiten Heizung, Lüftung und Sanitär, die Fliesenarbeiten und das Verlegen der Bodenbeläge sowie der Einbau der Innentüren. Für die einzelnen Lose gab es immer zwischen zwei bis sechs Bewerber.

Großer Saal ist im Jahr 2018 dran

Die Arbeiten am Innenausbau – das ist der dritte Bauabschnitt – kosten rund 234 000 Euro, 152 000 Euro davon sind Fördermittel. Die Gewerke werden teilweise zeitgleich arbeiten – danach geht es dann in die Endphase der Sanierung des „Deutschen Hofes“ – im nächsten Jahr soll dann der große Saal renoviert und sämtliche Malerarbeiten erledigt werden.

Auf dem Plan für dieses Jahr stehen außerdem die Vorbereitungen und Planungen für die Sanierung der Schillerstraße. In der Bahnhofstraße – hier wird seit vorigem Jahr schon gebaut – geht es weite. Außerdem wird der Bauhof weiter auf dem Friedhof den dortigen Weg in Ordnung bringen.

Schon jetzt sind Bauhof-Mitarbeiter mit der Sanierung des Wolfsbaches kräftig beschäftigt, dort sind die Bagger bereits angerückt und in Aktion. Im ersten Teil des Vorhabens wird der Einlauf im Bereich der Schillerstraße in Ordnung gebracht. Dort wird in den nächsten Wochen und Monaten ein neues Einlaufwerk entstehen. Der zweite Teil ist dann den Kanalarbeiten vorbehalten, hier kommen dann neue Rohere im Bereich des Lindenplatzes in den Boden.

Insgesamt kostet die Sanierung in diesem Jahr 53 000 Euro für den ersten Bauabschnitt und im nächsten Jahr dann noch einmal rund 80 000 Euro, auch hier gibt es Fördermittel. – Gräfenroda hat für die 28 im Jahr 2015 geborenen Kinder genau 28 000 Euro vom Land überwiesen bekommen – 1000 Euro pro Kind. Das Geld wird diesmal gesplittet, 10 000 Euro bekommt der evangelische Kindergarten „Regenbogen“ für die Sanierung der dortigen Außenanlagen, der Rest von immerhin 18 000 Euro wird für die Tilgung der Darlehen für den kommunalen Kindergarten verwendet. Das wurde im Vorfeld so mit der Kommunalaufsicht abgesprochen, damit man den Haushalt für das laufende Jahr auch ausgeglichen gestalten kann.

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