Herzkissen lindern Schmerzen in Arnstadt

Katja Becker (3. v.l.) brachte zusammen mit Ramona Kauka (4. v.l.) die Herzkissen nach Arnstadt in die Klinik. Chefärztin Dr. Christine Stapf (1 v.r.) nahm sie mit ihrem Team entgegen.

Katja Becker (3. v.l.) brachte zusammen mit Ramona Kauka (4. v.l.) die Herzkissen nach Arnstadt in die Klinik. Chefärztin Dr. Christine Stapf (1 v.r.) nahm sie mit ihrem Team entgegen.

Foto: Isabel Schlote / Ilm-Kreis-Kliniken

Arnstadt.  Das Handarbeitshaus Ilmtal näht seit Jahren ehrenamtlich für Krebspatientinnen in den Ilm-Kreis-Kliniken.

Besuch vom Handarbeitshaus Ilmtal erhielt jetzt das Team der Geburtshilfe der Ilm-Kreis-Kliniken. Katja Becker übergab 40 in Heimarbeit hergestellte Herzkissen, die Brustkrebspatientinnen Freude, Trost und auch eine kleine Erleichterung verschaffen sollen.

Im Handarbeitshaus trifft sich regelmäßig eine Gruppe von Frauen, um ehrenamtlich unter anderem solche Herzkissen zu nähen. Pandemiebedingt wird nun daheim gewerkelt. Dafür hat jede Teilnehmerin das Schnittmuster für die Kissen nach Hause geschickt bekommen. „Die benötigten Stoffe und Füllmaterial sponsern die Frauen“, so Katja Becker, die vor etwa 20 Jahren erstmals auf die Patchwork-Technik während eines Reha-Aufenthaltes aufmerksam wurde. Seit nunmehr zwölf Jahren spenden die Frauen ihre selbstgenähten Herzkissen den Ilm-Kreis-Kliniken.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir über viele Jahre immer wieder mit den Herzkissen bedacht werden“, sagt Dr. Christine Stapf, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. „Die Frauen freuen sich immer sehr über die Kissen. Durch die spezielle Form können sie bequem unter die Achsel geklemmt werden. Schmerzen nach einer Brust-OP können auf diese Weise gemindert und die Schwellung unter dem Arm kann reduziert werden“, erklärt die Medizinerin.