Lob für professionell organisierte Suchaktion

Gräfenroda.  Mitarbeiter eines Seniorenpflegeheimes fühlen sich von Rettern in schrecklichen Stunden gut betreut.

Am Sonntagabend und am Montag wurde mit einem Großaufgebot und mit mehreren Hundestaffeln nach einer vermissten Seniorin gesucht.

Am Sonntagabend und am Montag wurde mit einem Großaufgebot und mit mehreren Hundestaffeln nach einer vermissten Seniorin gesucht.

Foto: Feuerwehr Geratal

Tragisch endete am Anfang dieser Woche die Suche nach einer 86-jährigen Frau in Gräfenroda. Sie hatte am Sonntag ihr Seniorenheim verlassen, um spazieren zu gehen, kehrte aber nicht zum Abendessen zurück.

Daraufhin wurde eine großangelegte Suche gestartet: Die Seniorin wurde am Montagnachmittag tot aufgefunden.

Bürgermeister Dominik Straube (CDU), die Führungskräfte der Feuerwehr Geratal und das Team des Pflegezentrums Casa Martha wandten sich nachträglich an unsere Zeitung, um Danke zu sagen für die Unterstützung bei der Suchaktion. „Einen Einsatz in dieser Größenordnung hatten wir lange nicht mehr“, so der stellvertretende Wehrführer Thomas Wahl. Nicht nur ehrenamtliche Feuerwehrleute wurden angefordert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot und Hubschrauber vor Ort, ebenso mehrere Bergwachten sowie Rettungshundestaffeln. „Insgesamt waren am Montag 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei, der Hundestaffeln und der Bergwachten im Einsatz“, so Wahl.

Der Sucheinsatz sei äußerst strukturiert und professionell abgelaufen. Dabei kam auch das Menschliche nicht zu kurz, lobte Christine Zajahn vom Team der Casa Martha. Die Mitarbeiter und Bewohner, deren Nerven blank gelegen hätten, seien in dieser schrecklichen Situation nicht allein gelassen worden. Dafür sprach sie allen Beteiligten ihr Dankeschön aus.