Moderne Bauten im historischen Kern Arnstadts

Arnstadt.  Die Unternehmerin Carola Busse präsentiert dem Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski ein neues Wohnquartier in Arnstadt.

Carola Busse zeigt dem Bundestagsabgeordnetem Tankred Schipanski das neue Wohnquartier im historischem Kern Arnstadts.

Carola Busse zeigt dem Bundestagsabgeordnetem Tankred Schipanski das neue Wohnquartier im historischem Kern Arnstadts.

Foto: Antonia Pfaff

Es ist ein Projekt mit vielen Hürden und Schwierigkeiten. Und trotzdem steht Carola Busse mit einem Lächeln zwischen den neu gebauten Einfamilienhäusern. Sie ist eine Macherin. Die Geschäftsführerin der Wachsenburg-Baugruppe zeigt dem CDU-Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski die fünf modernen Stadthäuser und zwei frei stehende Einfamilienhäuser im historischen Zentrum Arnstadts.

Höhenunterschied von sechs Meter überwinden

Sie erzählt, dass das Grundstück An der Brunnenkunst in einem Innovationswettbewerb 2014 ausgeschrieben gewesen sei. Die Wachsenburg-Baugruppe habe den Zuschlag erhalten. Die ersten Herausforderungen: ein Höhenunterschied von sechs Metern und Stellplätze für die Fahrzeuge.

Schnell ist Busse klar, dass es Wohnungen für junge Familien mit Kindern werden. Denn barrierefreies Bauen ist auf einer Fläche von 1300 Quadratmetern nur schwer möglich, besonders, wenn mehrere Häuser beziehungsweise Wohnungen entstehen sollen. Die Lösung für die Stellplätze ist ebenfalls schnell gefunden: eine Tiefgarage. „Und das war eine enorme Herausforderung.“

Geräumige Tiefgarage mit 18 Stellplätzen

Busse ist es besonders wichtig, dass ihre Neubauten optisch zur Ober- und Mittelgasse passen, ebenfalls kleinteilig sind und ein Quartier bilden. Den eigenen Anspruch hat sie umgesetzt: Nun stehen die fünf modernen Stadthäuser und zwei frei stehende Einfamilienhäuser An der Brunnenkunst.

Sie sind teilweise schon vermietet beziehungsweise verkauft. Und unter den Häusern gibt es eine geräumige Tiefgarage mit 18 Plätzen. „Die Häuser und Wohnungen sind in massiver Bauweise um einen gemeinsamen begrünten Hof mit Trinkwasser gespeisten Brunnen errichtet.“

Das Projekt hat insgesamt 3,5 Millionen Euro gekostet. Doch eine finanzielle Förderung gibt es dafür nicht. „Wir müssen uns nun über Einnahmen refinanzieren.“ Und mit diesem Konzept möchte sich die Unternehmerin sich beim Städtebaupreis bewerben.