Feuerwehren in Bad Lobenstein und Saalburg-Ebersdorf winterbereit

Bad Lobenstein.  Kreisbrandmeister Jörg Philipp zufrieden mit Ergebnis der Überprüfung in den Gerätehäusern

Kreisbrandmeister Jörg Philipp (r.) überprüft hier im Beisein von Stadtbrandmeister Jörg Kretzschmar die Ausrüstung an einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Ebersdorf.

Kreisbrandmeister Jörg Philipp (r.) überprüft hier im Beisein von Stadtbrandmeister Jörg Kretzschmar die Ausrüstung an einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Ebersdorf.

Foto: Jürgen Franz / Feuerwehr Ebersdorf

„Der Winter kann kommen“, so das Fazit von Kreisbrandmeister Jörg Philipp, nachdem er in den Bereichen Bad Lobenstein und Saalburg-Ebersdorf die jährliche Überprüfung der einzelnen Feuerwehr-Gerätehäuser abgeschlossen hat.

Bevor Eis und Schnee bei Einsätzen erschwerend hinzukommen, hat sich Jörg Philipp davon überzeugt, dass sich die Technik und Ausrüstung in einem tadellosen Zustand befindet. Dazu gehört die Kontrolle der Prüfprotokolle. „Im Ergebnis kann ich feststellen, dass bei allen Feuerwehren, auch in den kleineren Ortsteilen, die Winterbereitschaft gegeben ist“, freut sich Jörg Philipp. Das sei angesichts des enormen zeitlichen Aufwands, der in der Freizeit betrieben wird, keine Selbstverständlichkeit.

„Beispielsweise müssen die zur Fahrzeugausstattung gehörenden Tragkraftspritzen komplett entwässert sein, damit bei Minustemperaturen auf der Fahrt zu einem Einsatzort nichts einfrieren kann“, nannte der Kreisbrandmeister einen von vielen Punkten. „Abgefragt wurde zudem die Tagesbereitschaft.“ Gerade in kleineren Orten sei zu verzeichnen, dass tagsüber immer weniger Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. „Ab einer bestimmten Einsatzgröße wird dann durch die Rettungsleitstelle die entsprechende Stützpunktfeuerwehr mit alarmiert“, erklärte Jörg Philipp eine Schlussfolgerung. Sein Wunsch ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Ehrendienst bei der Feuerwehr bereiterklären.

In Bad Lobenstein und den Ortsteilen hatte Wehrführer Denny Franz, in Saalburg-Ebersdorf Stadtbrandmeister Jörg Kretzschmar die Überprüfung begleitet. Ein abschließender Wunsch des Kreisbrandmeisters: „Gerade zur Weihnachtszeit sollte jeder besonders vorsichtig sein beim Umgang mit offenem Feuer. Brennende Kerzen dürfen nie ohne Aufsicht sein!“ Schließlich sind auch Feuerwehrleute an den Festtagen am liebsten bei ihren Familien.