Sebastian Grimm über wichtige Erzählungen aus dem Leben.

Im Grenzlandmuseum tauchen Jugendliche in die Geschichte unseres Landes ein. Es war interessant zu beobachten, mit wie viel Eifer die Schülerinnen und Schüler bei der Sache waren, um über die Errichtung des Grenzsperrgebietes Informationen zu finden. Das Projekt in Teistungen ist eines von vielen, das mit unterschiedlichen Sichtweisen auf die Ereignisse in der Vergangenheit des Landes blickt.

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Jeder von uns sollte für sich selbst ein solches Projekt ins Leben rufen, Erzählungen der Großeltern und Eltern niederschreiben, denn sonst geraten viele Ereignisse der Geschichte und die der Familien in Vergessenheit. Wer die Großeltern nicht mehr fragen kann, sollte aus den Erinnerungen heraus noch das notieren, was ihm aus vergangenen Gesprächen einfällt. Und man sollte sich die Zeit nehmen, eigene Erlebnisse, erscheinen sie auch noch so klein und uninteressant, in einem Tagebuch festzuhalten.

So entstehen auch Zeitzeugnisse für die Nachwelt.

Und dabei müssen nicht immer Romane geschrieben werden. Wenige Sätze reichen meist, um sich nach Jahren zu erinnern.