Eichsfeld. Weil ein besonderes Ereignis mit tiefer Tradition im gesamten Eichsfeld bevorstand, packten Kirmesburschen ordentlich zu. Denn zur Feier sollte alles ordentlich sein.

Einer langjährigen Tradition folgend haben sich zahlreiche Kirmesburschen aus Birkungen zusammengefunden, um mit Laubbesen, Rechen und Spaten sowie schwerer Technik in einem Arbeitseinsatz gemeinsam den Stationsweg und den Ölgarten unterhalb der Kapelle von Laub und herabgefallenen Ästen und Zweigen zu reinigen. Der Imbiss nach getaner Arbeit bot dann Gelegenheit, sich über die anstehenden Termine auszutauschen und sich auf die kommenden Veranstaltungen einzustimmen. Denn ein wichtiges Ereignis stand kurz bevor.

Der Newsletter für Eichsfeld

Alle wichtigen Informationen aus dem Eichsfeld, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Zuvor fand die erste Mitgliederversammlung statt, in der die diesjährige Birkunger Kirmes geplant wurde. „Vom 21. bis 26. Juni laden wir unsere Gäste aus nah und fern recht herzlich ein, um gemeinsam unsere ‚Bärkinger Kärmes‘ gebührend zu feiern“, so Michael Apel, 2. stellvertretender Vereinsvorsitzender. Und weiter: „Mit Kirmesrummel, Biergarten, Tanz und Blasmusik im Siechen sowie Festumzug, Hammelausreiten und Programm bei der Kirche werden wir wieder schöne Tage verleben.“ Am 7. September soll auf dem Siechenparkplatz das Birkunger Eichbaumfest stattfinden.

Der Stationsweg mit seinen vierzehn Stationen und der der Heiligen Helena geweihten Kapelle gilt als einer der ältesten und schönsten seiner Art im Eichsfeld. Die Stationen stellen den Leidensweg von Jesus Christus von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis zur Kreuzigung und Grablegung dar. Im Ölgarten befinden sich zwei Grotten mit Figuren der schlafenden Jünger und Jesu Gebet in Todesangst.

Am 1. Maisonntag jeden Jahres findet die sogenannte „1. Station“ statt, im Anschluss feiert die Gemeinde bei der Kapelle unter freiem Himmel die Heilige Messe. Und so war am Wochenende an der 1. Station alles sauber und bereit und konnte die „Kleine Kirmes“ wiederbelebt werden. Bis zum September wird einmal im Monat in einer Stationsandacht des Leidens und Todes Christi gedacht.

Weitere Nachrichten aus dem Eichsfeld