Heiligenstadt. Wegen steigender Kosten drohte dem Eichsfelder Tierheim zuletzt die Insolvenz. Nun will die Stadt Heiligenstadt mehr Geld für die notleidenden Tiere zahlen.

  • Die finanzielle Situation beim Tierheim in Heiligenstadt ist düster.
  • Die Stadt Heiligenstadt hat nun mit dem Tierheim eine Erhöhung der Fundtierpauschale vereinbar.
  • Was dem Tierheim nun zusteht.

Zuletzt hatte diese Zeitung über die drohende Insolvenz des Tierheims in Heiligenstadt berichtet. Grund dafür sind vor allem gestiegene Kosten. Die Stadt Heiligenstadt hat nun eine Entscheidung im Sinne der Tierwohlfahrt getroffen. Mit dem örtlichen Tierheim wurde eine Erhöhung der Fundtierpauschale vereinbart. Bisher lag die Pauschale pro Jahr bei 1,30 Euro pro Einwohner. In zwei Stufen wird diese jetzt erhöht. Ab dem 1. Juli dieses Jahres zahlt die Stadt 1,40 Euro pro Einwohner und ab 1. Januar 2020 1,60 Euro.

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Die Erhöhung der Fundtierpauschale unterstreiche das Engagement der Stadt Heiligenstadt für das Wohlergehen von Tieren und die Unterstützung derer, die sich für sie einsetzen. Bürgermeister Thomas Spielmann (BI) betonte außerdem, dass die Stadt sich aktiv dafür einsetzen werde, dass auch die Nachbargemeinden diesem Beispiel folgen.

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„Durch die Erhöhung der Fundtierpauschale wollen wir sicherstellen, dass das Tierheim die notwendigen finanziellen Mittel erhält, um seine wichtige Arbeit fortzusetzen“, erklärte Spielmann. Die Einrichtung hat mit erhöhten Energiekosten und auch der Inflation zu kämpfen. Letztere macht sich bei dem Kauf von Futter für die Tiere des Heims bemerkbar.

Die Stadt Heiligenstadt rufe daher auch die Nachbargemeinden dazu auf, dem Beispiel zu folgen und sich ebenfalls für den Schutz und die Unterstützung von Tieren im Eichsfeld einzusetzen.