Birkenfelde. Die Birkenfelder Floriansjünger im Eichsfeld feiern ein großes Jubiläum. Vom Wehrführer gab es großes Lob für die Kameraden.

Reichlich Grund zum Feiern hat man in diesem Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Birkenfelde. Die Floriansjünger des Dorfes blicken inzwischen auf eine 160-jährige Geschichte zurück. „Die Feier erstreckt sich mit mehreren Terminen über das ganze Jahr“, berichtet Wehrführer Frank Arend. Bereits am Freitag traf sich der Kreisfeuerwehrverband vor Ort, mit dabei war auch Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD).

Am Sonntag gab es den offiziellen Festakt, an dem nicht nur befreundete Wehren aus den umliegenden Ortschaften teilnahmen, sondern auch Landrat Werner Henning (CDU). Der Tag begann mit einer heiligen Messe und anschließender Kranzniederlegung. Im Anschluss ging es in einem kleinen Umzug unter Beteiligung anderer Birkenfelder Vereine zum Saal im Steinerhof, wo die etwa einstündige Festveranstaltung mit etwa 60 Gästen stattfand.

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Frank Arend rückte in seiner Rede vor allem die vergangenen fünf Jahre Dienstzeit der Floriansjünger in den Fokus und verwies dabei auf 101 Einsätze mit über 1140 geleisteten Stunden. Mit den regelmäßigen Dienstabenden kamen weitere 2500 Stunden hinzu.

„Das alles sind keine Vereinsaktivitäten, sondern es ist Zeit, die zur Erfüllung der kommunalen Pflichtaufgabe der Gemeinde im Brandschutz von den 16 Kameradinnen und Kameraden aufgebracht wurde“, betonte der 33-Jährige und hob zudem hervor, dass sie nicht selten die eigene Gesundheit oder sogar das Leben riskieren. „Dies verdient den höchsten Respekt und Dank der Gemeinde und der Einwohner.“

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Frank Arend würdigte zudem die Arbeit seines Amtsvorgängers Benjamin Anhalt, der nach seinen Worten maßgeblich den Ausbildungsstand, die Einsatzfähigkeit der Ortsfeuerwehr verbessert und für eine ortsübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren gesorgt habe. Der Wehrführer dankte abschließend allen, die sich ehrenamtlich engagieren und für eine gute Zusammenarbeit der Birkenfelder Vereine.

Feuerwehr-Kameraden für Verdienste geehrt

Im Rahmen der Festveranstaltung wurden auch verdiente Kameraden der Birkenfelder Feuerwehr für ihre Dienste gewürdigt. So erhielt Herbert Otto das große Brandschutzehrenzeichen am Bande für fünf Dekaden Dienst bei den Floriansjüngern. Zusätzlich wurde ihm die Ehrennadel des Thüringer Feuerwehrverbandes und die Ehrenmedaille in Bronze des Thüringer Feuerwehrverbandes verliehen, mit der auch Benjamin Anhalt geehrt wurde.

Erhard Anhalt, Elisabeth Häger, Horst Hartmann Wolfgang Riethmüller, Heinz Gerling, Benjamin Anhalt und Herbert Otto wurden für ihre langjährigen Verdienste bei der Feuerwehr ausgezeichnet.
Erhard Anhalt, Elisabeth Häger, Horst Hartmann Wolfgang Riethmüller, Heinz Gerling, Benjamin Anhalt und Herbert Otto wurden für ihre langjährigen Verdienste bei der Feuerwehr ausgezeichnet. © Nicole Schwabe

Wolfgang Riethmüller wurden diese Ehrungen ebenfalls zuteil. Allerdings erhielt er die Ehrenmedaille in Silber, genauso wie Horst Hartmann, Jörg Otto, Erhard Anhalt, Elisabeth Häger und Wehrführer Frank Arend selbst. Benjamin Anhalt und Erhard Anhalt erhielten zudem die silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Eichsfeld.

Auf stolze 60 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr brachten es Egon Otto, Heinz Gerling und Horst Hartmann, die dafür mit dem großen Brandschutzehrenabzeichen am Band, Stufe I, ausgezeichnet wurden.

Für den 31. August steht noch ein Sommerfest auf dem Plan. „Das machen wir zwar jedes Jahr, aber in diesem Jahr findet es im Rahmen des Jubiläums statt“, blickt Arend voraus.