Eichsfeld: Schneeverwehungen auf dem Hochplateau

Küllstedt  Der Winterdienst hat die Gegend besonders im Blick

Der Eichsfelder Winterdienst hat in den Höhenlagen zwei zusätzliche Fahrzeuge im Einsatz, hier eines zwischen Wachstedt und Küllstedt.

Der Eichsfelder Winterdienst hat in den Höhenlagen zwei zusätzliche Fahrzeuge im Einsatz, hier eines zwischen Wachstedt und Küllstedt.

Foto: Christoph Andres

Für die Eichsfelder Orte Kalteneber, Wachstedt, Küllstedt und auch Kaltohmfeld sagt der Volksmund, dort gebe es nur zwei Jahreszeiten: Winter und strengen Winter. Den Spruch kennt Andreas Franke, Chef der Eichsfelder „Filiale“ der Thüringer Straßenwartungs- und Instandhaltungsgesellschaft (TSI) sehr gut. Momentan sei es vor allem in den Höhenlagen zwischen Küllstedt und Wachstedt wieder einmal Winter. „Streng ist er aber noch nicht“, sagt er mit einem Lachen.

Während in der Kreisstadt und in den Tälern das Auge eher auf grüne Wiesen blickt, liegt dort oben in den Höhenlagen und in den Ortsdurchfahrten ordentlich Schnee. Der wird auf den Landstraßen von zusätzlichen Windböen immer wieder zu Schneeverwehungen aufgetürmt, selbst nach dem Räumen seien sie sehr schnell wieder auf der Fahrbahn. „Wir haben dort oben schon zwei Fahrzeuge mehr im Einsatz“, so Franke. „Da kann man sehen, was eigentlich nur wenige Höhenmeter so ausmachen.“

Er verspricht aber schon einmal Entwarnung für die Autofahrer. „Es wird wärmer, dann taut der Schnee an, wird schwerer und verweht nicht mehr.“ Auch der eisige Wind habe am Dienstagnachmittag schon etwas nachgelassen. Würde es schlimmer, dann müsste man mit der Schneefräse beginnen. „So weit sind wir aber noch nicht. Es ist eben einfach Winter.“ Nichtsdestotrotz haben er und seine Mitarbeiter diese Strecken besonders im Blick.