Führung durch das Jubiläumsdorf Steinbach

Peter Anhalt lädt in sein Heimatdorf ein.

Peter Anhalt lädt in sein Heimatdorf ein.

Foto: Eckhard Jüngel / Archiv

Steinbach.  Ortschronist Peter Anhalt kann als Steinbächer Ortschronist Details der Ortsgeschichte darlegen, aber auch Geschichten von menschlicher Größe und erheiternde Anekdoten erzählen.

Im Jahr 1297 Jahren legten Dominikaner aus Mühlhausen und Göttingen ihre Seelsorge- und Bettelbezirke fest. Das Pergament mit diesbezüglichen Regelungen, das sich im Stadtarchiv Mühlhausen befindet, ist ein sicheres Dokument für die urkundliche Erstnennung Steinbachs vor genau 725 Jahren und Anlass für die Jubiläumsfeier des Angerdorfs am Rotenberg in diesem Jahr.

Bemerkenswert an diesem typischen Eichsfelder Bauerndorf ist, dass ein ungewöhnlich hoher Anteil der Bevölkerung studiert hat. Die meisten Studenten wurden Seelsorger, einige machten erstaunliche Karrieren.

Peter Anhalt, Vorsitzender des Vereins für Eichsfeldische Heimatkunde, kann als engagierter Steinbächer Ortschronist bemerkenswerte Details der Ortsgeschichte darlegen, aber auch beeindruckende Geschichten von menschlicher Größe und erheiternde Anekdoten erzählen. Er führt am 26. Juni durch sein Heimatdorf und zeigt Bauernhöfe, historische Stätten, Überkommenes sowie Neues und informiert über Allgemeines und Besonderes der Steinbacher Ortsgeschichte. Treffpunkt ist am Friedhof oberhalb des Dorfes.

Sonntag, 26. Juni, 14 Uhr, Friedhof oberhalb von Steinbach.