Erfurt. Das Leben im Gefängnis kennen die meisten Menschen aus Filmen. Im Erfurter Regierungsviertel konnte man sich direkt bei den Vollzugsbeamten informieren und originale Waren aus Insassen-Hand erwerben.

In der Rotunde im Erfurter Regierungsviertel fand am Donnerstag die 14. Frühlingsaktion des Arbeits- und Bildungswesens im Vollzug statt. In diesem Jahr beteiligten sich an der Aktion die Jugendstrafanstalt Arnstadt, die Justizvollzugsanstalten Hohenleuben, Tonna und Untermaßfeld. „Die Bediensteten gehen mit viel Engagement an die Organisation der Veranstaltung. Es ist beeindruckend, was sie immer wieder auf die Beine stellen“, sagt Justizministerin Doreen Denstädt.

Gemeinsam präsentierten die Anstalten eine breite Palette von Erzeugnissen, die käuflich erworben werden konnten. Diese wurden von Gefangenen im Rahmen ihrer beruflichen Qualifizierung sowie ihrer Beschäftigung in den Arbeitsbetrieben, in arbeitstherapeutischen Werkstätten oder auch in der Freizeit angefertigt.

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Das Angebot reicht von Pflanzen über Nisthilfen und Vasen hin zu Dekorationsartikeln. Einen Einblick in die Arbeit des Justizvollzuges konnte so der Besucher erhalten. Die Erlöse werden komplett für die Anschaffung neuer Materialien verwendet. Kassenschlager waren Vogelhäuschen, kleine Holzsitzbänkchen, Kübelpflanzen und Keramik.

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