Gruppenbildung in Corona-Zeiten wird in Erfurt teuer

Erfurt.  Der Stadtordnungsdienst soll Vergehen gegen Corona-Auflagen ab sofort streng ahnden. Dezernent Horn: „Eine Strafe muss weh tun“.

Ordnungsdezernent Andreas Horn kündigt ein hartes Durchgreifen bei Vergehen gegen die Corona-Regeln an.

Ordnungsdezernent Andreas Horn kündigt ein hartes Durchgreifen bei Vergehen gegen die Corona-Regeln an.

Foto: Marco Schmidt

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Tage der Ermahnung sind vorbei. Wer jetzt noch gegen die Corona-Auflagen verstößt, müsse mit empfindlichen Strafen „mindestens im dreistelligen Bereich“ rechnen, kündigt Erfurts Ordnungsdezernent Andreas Horn (CDU) an. Alle aktuellen Infos im kostenlosen Corona-Liveblog

„Wer jetzt noch vorsätzlich gegen die Allgemeinverfügungen verstößt, wird bestraft“, sagt Horn. Die dreistelligen Strafsummen würden Privatpersonen betreffen, etwa Jugendliche, die in Gruppen zusammen kommen. Im gewerblichen Bereich, etwa bei weiterhin geöffnete Kneipen, sei die Summe noch höher. „Eine Strafe muss weh tun“, meinte Horn. Schließlich gehe es um die Gesundheit und das Leben von Menschen.

Der Dezernent schloss nicht aus, dass der auf 60 Mitarbeiter vergrößerte Stadtordnungsdienst noch weiter aufgestockt werde. Dadurch sei es möglich, in der Fläche und auch in den Ortsteilen Präsenz zu zeigen. Die Polizei verstärke ebenfalls ihre Corona-Streifen und sichere auch die Nachtstunden ab.

Die meisten Erfurter halten sich bisher an die Regeln, sagt Horn. Gerade Jugendgruppen hätten in den letzten Tagen aber mehrfach „mit Erfolg“ aufgefordert werden müssen, sich zu zerstreuen.

Von Sauna über Haustiere bis Kita: Die Antworten auf Fragen unserer Leser zum Coronavirus

Polizei kontrolliert in Neustadt nun auch Schleichwege

Kontaktsperre für ganz Thüringen: Die Grundverordnung im Wortlaut

Coronavirus: Was sind die typischen Symptome von Covid-19?

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren