Zeugenaufruf führt in Erfurt zu gestohlener Harley-Davidson - Arbeitgeber zahlt Strafe

red
Die Polizei konnte das Motorrad wieder an seinen Eigentümer übergeben. (Symbolfoto)

Die Polizei konnte das Motorrad wieder an seinen Eigentümer übergeben. (Symbolfoto)

Foto: Marvin Reinhart

Erfurt.  Dank eines Zeugenaufrufs der Polizei konnte in Erfurt eine gestohlene Harley-Davidson wieder gefunden werden. Außerdem musste der Chef bei einem 27-Jährigen einspringen.

Mit einem Zeugenaufruf wandte sich die Landespolizeiinspektion Erfurt am Montag an die Öffentlichkeit. Im Norden der Stadt war am Wochenende aus einer Werkstatt ein Motorrad vom Typ Harley-Davidson gestohlen worden. Eine Frau aus Erfurt hatte den Zeugenaufruf in den sozialen Medien gelesen und wurde stutzig, weil im Ortsteil Ilversgehofen schon seit mehreren Tage eine Harley-Davidson stand.

Und tatsächlich handelte es sich dabei um das gestohlene Motorrad. Nach erfolgter Spurensicherung durch die Kriminalpolizei wurde die Harley wieder an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben.

Chef zahlt Strafe und bewahrt Angestellten vor Gefängnis

Am Mittwochmorgen fiel der Bundespolizei im Hauptbahnhof Erfurt ein Mann auf, die sich untypisch bewegte. Bei Kontrolle der Personalienüberprüfung wurde bekannt, dass gegen den 27-Jährigen ein Haftbefehl vorlag.

Nach einem Verkehrsdeliktes hatte der Mann eine Geldstrafe von 1500 Euro zu zahlen. Er konnte das Geld aber nicht selbst aufbringen, daher kontaktierte er seinen Arbeitgeber. Dieser kam kurze Zeit später zur Dienststelle und zahlte den Strafbetrag, inklusive der Verwaltungskosten. Dadurch konnte der Mann einer 50-tägigen Haftdauer entgehen.

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