Gotha. Das Telefon der Telekom steht auch ein Jahr nach der Randale immer noch in Gotha. Was die Stadt dazu sagt.

Vor rund einem Jahr war der Münzfernsprecher in der Marktstraße in Gotha demoliert worden. Umringt von Absperrungen steht das Telefon auch heute noch. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat nun bei der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag gefragt, was daraus werden soll.

Das Telefon stehe im „krassen Gegensatz“ zur festlichen Dekoration und Beleuchtung in der Weihnachtszeit, hieß es in der Anfrage der Fraktion. Der Münzfernsprecher gefährde durch seine Schieflage die Sicherheit der Passanten. Gothas Bürgermeister Ulf Zillmann (CDU) antwortete, dass sich die Stadt bereits im Juni mit der Telekom geeinigt habe, das Telefon abzubauen. Dass bisher nichts passiert ist, habe das Unternehmen damit begründet, dass Personal fehle.

„Wir haben sie abgemahnt“, sagte Zillmann. Der Bürgermeister geht davon aus, dass der Betreiber das Telefon bis März abgebaut hat. Die Stadt plant derzeit, an der Stelle einen öffentlichen Trinkbrunnen aufzustellen.

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