Gotha. Partnerorganisation berichtet über die Verwendung der Hilfsgüter und Gelder. Warum weiterhin Unterstützung notwendig ist.

„In unserer Sozialarbeit versuchen wir alle Bevölkerungsgruppen zu unterstützen: Kinder, ältere Menschen, Militärangehörige, Arme oder Alleinstehende, Menschen in einem Pflegeheim“, schreibt Igor Shlonchak. Der Leiter der Partnerorganisation der Ukrainefreunde Gotha berichtet regelmäßig aus der zentral ukrainischen Region Tscherkasy, wie Vereinsvorsitzender Dietrich Wohlfarth mitteilt.

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So schreibt Shlonchak in seinem aktuellen Brief von den Hilfen für viele Menschen, die Dank der Unterstützung der Ukrainefreunde Gotha vor Ort geleistet werden kann: Für Soldaten, die ihr Land verteidigen, wird warme Kleidung gestrickt, ihnen wird auch mit Medikamenten geholfen. Es wird geschildert, wie durch diese ganz persönliche Zuwendung den Soldaten in diesem schrecklichen Krieg auch seelisch geholfen wird.

Mittel zielgerichtet für Notsituationen

Die Partnerorganisation kann die Hilfen einerseits noch aus dem humanitären Transport bestreiten, der im Februar aus Gotha kam. „Andererseits haben wir kürzlich wieder einen Geldbetrag aus Spenden unserer Unterstützer zur Verfügung stellen können“, so Wohlfarth weiter. Diese Mittel würden zielgerichtet für Notsituationen eingesetzt.

„Dankbar sind wir, wenn Sie uns weiter begleiten und finanziell unterstützen im Sinne von Humanität und christlicher Nächstenliebe“, so der Vereinsvorsitzende. „Damit vermitteln Sie vielen Menschen in der Ukraine Hoffnung und Lebenshilfe.“

Mitarbeiter des Waisenhauses stricken für Soldaten.
Mitarbeiter des Waisenhauses stricken für Soldaten. © Igor Shlonchak

In dem Bericht aus der Ukraine heißt es weiter: Humanitäre Hilfe für Kinder bringt immer besondere Erlebnisse mit sich. Ob es Krieg gibt oder nicht, Kinder bleiben Kinder. Kinder lieben es zu spielen, lieben Geschenke und lieben die gewöhnliche Aufmerksamkeit von Erwachsenen. Manchmal können mehrere Packungen Nudeln das beste Geschenk sein. Der Vater einer großen Familie verlor seine Arbeit. Es ist nicht einfach, einen anderen Job zu finden. Die Familie braucht jetzt dringend Unterstützung.

Victoria konnten die Ärzte nach einem Schlaganfall helfen. 
Victoria konnten die Ärzte nach einem Schlaganfall helfen.  © Igor Shlonchak

Unmittelbar nach dem Unterricht wurde Victoria ins Krankenhaus gebracht. Die Diagnose bei dem Schulmädchen lautete Schlaganfall. Die rechte Körperseite funktionierte nicht. Gott sei Dank gelang es den Ärzten, Victoria rechtzeitig zu helfen. Sie fühlt sich besser. Wieder einmal war es nur mit Hilfe aus Gotha möglich, dieser Familie bei der Finanzierung ihrer Behandlung zu helfen.

Wir haben bereits mehrfach einem Altenheim in der Nähe von Tscherkassy geholfen. Im Altenheim leben etwa 40 alte Menschen. Wir stellen Ihnen Hilfe in Form von Windeln, Kleidung, Schuhen, Bettwäsche und einer Massageliege zur Verfügung. Die Therapeutin, die ständig ältere Menschen massiert, war sehr dankbar. Jetzt tut ihr der Rücken nicht mehr weh, da die Höhe des Bettes verstellbar ist.

In einem Pflegeheim erleichtert die Liege die Arbeit der Physiotherapeutin.
In einem Pflegeheim erleichtert die Liege die Arbeit der Physiotherapeutin. © Igor Shlonchak

In unserer Sozialarbeit versuchen wir, alle Bevölkerungsgruppen zu unterstützen. Menschen, die in einem Pflegeheim leben, sind manchmal völlig allein. Wir wollen zeigen, dass sie nicht allein auf der Welt sind. Deshalb heißt unsere gemeinnützige Organisation „Du bist nicht allein auf der Welt“. Unser Ziel ist es, diejenigen zu erreichen, die sich vergessen fühlen, heißt es aus dem Bericht.

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