Burgtonna. Wo der neue Radweg lang führen könnte und warum er auch für den Tourismus ein Gewinn ist.

Kürzlich hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Thüringen mit der Bürgerinitiative „geRADeWEGs“, den Ortschaftsbürgermeistern, dem Radwegekoordinator der Thüringer Tourismus GmbH und Bürgern eine Fahrrad-Befahrung von Burgtonna nach Ballstädt durchgeführt. Es sollte die Notwendigkeit eines Fahrradwegs zwischen beiden Orten aufgezeigt und die Routenführung erörtert werden.

Das Ergebnis: Ein solcher Radweg sei notwendig für die Verbindung zwischen den Orten und wäre zugleich ein touristischer Gewinn, teilt der ADFC weiter mit.

Schreckmomente auf der schmalen Kreisstraße

Wenn Jakob mit dem Fahrrad von Ballstädt aus zum Freibad in Burgtonna fährt, erlebt er Schreckmomente, wenn Pkw, Lkw und Busse auf der schmalen Ortsverbindungsstraße mit geringem Abstand an ihm vorbei brausen, heißt es. Lebensgefährlich sei das – doch eine Alternative gebe es nicht. Ebenso gehe es Familien und Senioren.

Die Notwendigkeit der Verbindung war für alle offensichtlich: Radfahrer brauchen hier einen sicheren und gut befahrbaren Weg wie Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Personen mit Kinderwagen oder Rollator.

Zugleich berge die Route auch ein touristisches Potenzial: Sie würde die fehlende Verbindung zwischen dem Unstrutradweg und dem Nessetalradweg mit Anschluss nach Gotha zum Radweg Thüringer Städtekette herstellen. Der Weg würde direkt durch das Tonna-Tal bis zur Bockwindmühle bei Ballstädt führen und weiter über den Fahrweg zum Rittergut.

Die Ortschaftsbürgermeister wollen sich dafür einsetzen. Der ADFC appelliert an den Landkreis Gotha, den Radweg Burgtonna – Ballstädt parallel zur Kreisstraße K19 durch das Tonna-Tal zu unterstützen.

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