Arnstadt. Malteser Hospizgruppe Arnstadt unterbreitet ein neues Angebot

Ein Schicksalsschlag erschüttert das Leben. Von einem auf den anderen Tag wird einem ein geliebter Mensch genommen. Schmerz und Trauer sind groß. Doch wohin mit all den Gefühlen und Emotionen und der plötzlichen Leere? Der Ambulante Hospizdienst Arnstadt des Malteser Hilfsdienstes bietet verschiedene Möglichkeiten der Trauerbegleitung und -bewältigung. Kristi Senff, die den Hospizdienst mit aufgebaut und ihn jahrelang geleitet und koordiniert hat, stellt ein neues Angebot für trauernde Menschen aus Arnstadt und dem Ilm-Kreis vor.

Die ehrenamtlichen Trauerbegleiter der Hospizgruppe Arnstadt laden herzlich zum Trauerwandern ein. Es ist eine Möglichkeit, sich mit anderen Trauernden auf den Weg zu machen und bei einem etwa einstündigen Spaziergang die Natur zu genießen, aufzuatmen und die Sorgen einfach mal für einen kurzen Moment vergessen.

Senff betont, dass es keine ausgedehnte Wanderung mit zig Kilometern sein solle. Die kleine Wanderung oder besser gesagt der Spaziergang sollen stattdessen den Teilnehmenden die Chance geben, heraus aus dem Alltag und dem ständigen Gedankenkarussell zu kommen, sich mit anderen auszutauschen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ähnliches fühlen und erlebt haben.

Kristi Senff erzählt, dass es das erste Mal ist, dass der hiesige Hospizdienst ein solches Angebot unterbreitet. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden seien zuversichtlich, dass diese Art des Miteinanders eine neue Perspektive öffnen könne.

Das Trauerwandern ist bereits am kommenden Montag, 29. Januar, 15 Uhr. Treffpunkt ist auf dem Parkplatz Alteburg. Um eine Anmeldung wird unter Telefon: 0175-7090015 gebeten.