Langula leidet unter Auto- und Lkw-Verkehr

Langula.  Seit Jahren stöhnt man in Langula unter dem Durchgangsverkehr. Nun wurde eine Petition gestartet.

In Langula gibt es zahlreiche Engstellen, die den Verkehr noch zu einer größeren Belastung werden lassen – hier ein Archivbild.

In Langula gibt es zahlreiche Engstellen, die den Verkehr noch zu einer größeren Belastung werden lassen – hier ein Archivbild.

Foto: Daniel Volkmann

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Noch bis Mitte Dezember läuft eine Petition an den Thüringer Landtag, die Günter Zerwell aus Langula gestartet hat. Die Petition richtet sich gegen den Landesstraßenbedarfsplan 2030, in dem die Verkehrssituation des Vogteidorfes keine Beachtung findet.

Ziel der Petition ist es, durch eine Veränderung der Verkehrsführung durch und um Langula lebenswerte Bedingungen im Dorf zu schaffen, das kulturelle Erbe und die Gesundheit der Bürger zu erhalten. Gefordert wird auch mehr Sicherheit auf Gehwegen.

Zerwell kritisiert: Seit den 1970ern erfolgten – auch unter Nutzung der alten Eisenbahntrasse – Planungen, Versprechungen und Vertröstungen, den Durchgangsverkehr aus dem Ort herauszunehmen. Dennoch nahm die Belastung stetig zu. Neben Langula sind auch Mihla und Nazza von starkem Durchgangsverkehr betroffen, darunter zahlreiche Lkw.

Schon vor zehn Jahren hieß es aber aus dem Thüringer Verkehrsministerium: Eine Umfahrung werde wegen der Topografie nicht möglich sein.

In Langula verschiebt sich die Belastung von der Ortsdurchgangsstraße, der Eisenacher Straße, zunehmend auch auf kleinere Straßen, so die Straße Hinterm Jakobsdorf und die Pfarrgasse, wo sich der Kindergarten befindet. Die Gasse soll Anfang 2020 als Spielstraße ausgewiesen werden, sagte Ortsbürgermeister Bodo Dittrich (Freie Wähler).

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